Buschfest in Posthausen besteht seit 40 Jahren

Sie trafen sich auf einer Wiese

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Ortsbürgermeister Reiner Sterna, mit Vereinsmitgliedern, Vorsitzenden des Heimatvereins Posthausen und dem neuen Festwirt Maik Badenhop (r.). 

Posthausen - Mensch, wie die Zeit vergeht: Vier Jahrzehnte ist es bereits her, dass den Mitgliedern des Heimatvereins Posthausen eine zündende Idee kam, die sich zur Erfolgsgeschichte entwickelte und die Jahrzehnte überdauern sollte.

1977 veranstaltete der Heimatverein Posthausen sein erstes Buschfest und nun lädt der Heimatverein am Samstagabend, 5. August, zum 40. Buschfest ein.

39 Jahre lang haben die Mitglieder selber den Ausschank betrieben. Doch auch Vereinsmitglieder werden älter. „Weil es aus Altersgründen immer schwerer wird, Helfer zu finden, haben wir uns entschieden, das Fest an einen Festwirt abzugeben. Und die Wahl fiel auf Maik Badenhop, der aus dem Ort kommt“, berichtet Friedrich Kahrs, Vorsitzender des Heimatvereins Posthausen.

„Ich engagiere mich auch deshalb, weil ich das Fest als feste Größe im Ort nicht einfach so auslaufen lassen wollte und dem Heimatverein helfen möchte“, begründet Maik Badenhop seinen Einsatz.

Buschfest in Posthausen bedeutet Tanz und Musik im Freien an einer großen Feuerschale. In den vergangenen Jahren boten Vereinsmitglieder für die Jüngsten zusätzlich ein Stockbrotbacken an.

Eine Geschichte mit Augenzwinkern 

Doch woher bekam das Fest einst seinen Namen? Ein stilles Örtchen gab es damals vor 40 Jahren nicht, dafür aber jede Menge dichtes, grünes Buschwerk. Den Rest kann man sich denken... Eine Geschichte, die bislang nicht hundertprozentig verifiziert werden konnte, die aber von Eingeweihten immer wieder gern mit einem Augenzwinkern erzählt wird.

Improvisieren muss der Verein jedenfalls nicht mehr. Inzwischen verfügt das Areal über Toiletten. Aber auch sonst hat sich dort einiges getan: Vor 40 Jahren war die heutige Heimathausanlage eine grüne Wiese – mehr nicht. Erst 1986 weihte der Heimatverein nach vielem ehrenamtlichem Einsatz seiner Mitglieder den Bau des Heimathauses ein. Mit den Jahren ergänzte der Heimatverein die Anlage um den Bau der Fachwerkscheune, eines Unterstandes für historische Gerätschaften und der Anlage eines Bauerngartens. 

woe

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