BÜRGERMEISTERWAHL Kandidat Tim Willy Weber stellt seine Kampagne vor

Mit dem „Timmobil“ auf Wahlkampftour

Wahlwerbung mit dem „Timmobil“: Bürgermeisterkandidat Tim Willy Weber (FGBO) wirbt radelnd um Wählerstimmen für seinen erhofften Einzug ins Rathaus. Foto: Holthusen

Ottersberg - Von Petra Holthusen. Wahlkampf, das Wort mag Tim Willy Weber nicht: „Das klingt so martialisch.“ Der Bürgermeisterkandidat der Freien Grünen Bürgerliste Ottersberg (FGBO) bevorzugt den friedlichen Begriff Wahlwettbewerb – und in jenem steckt er mittendrin. Vorzugsweise radelnd. „Ich fahre gerne Fahrrad, und radelnd unterwegs zu sein, ist ja auch eine politische Aussage“, findet Weber. Zu übersehen ist er auf den Straßen des Fleckens Ottersberg nicht: Für sein Werben um die Wählergunst hat er sich ein Lastenfahrrad zugelegt, sein „Timmobil“, an dem eine große Fahne schwankt.

Mit dem „Timmobil“ radelt der 48-Jährige tagtäglich durchs Ortsbild und auch zu seinen Wahlkampfterminen. Zu seiner Kampagne gehört die „Aktion der 1000 Türen“: Haustürbesuche, um bei den Einwohnern seine Visitenkarte abzugeben, sich vorzustellen und um Stimmen zu bitten für den 26. April, wenn er bei der Direktwahl des hauptamtlichen Bürgermeisters und Hofmann-Nachfolgers gegen CDU-Mitbewerber Reiner Sterna antritt. „1000 Türen“ höre sich einfach schön an, aber in Wahrheit will Weber „viel mehr Haustürbesuche schaffen“ – theoretisch denkbar sind 5500.

An die ersten Türen hat er schon geklopft. Angenehm überrascht sei er, wie groß das Interesse an der Bürgermeisterwahl und an ihm als Kandidat sei, sagt Weber. Es sei gerade „eine sehr politische Zeit – und es macht richtig Spaß“. Neben öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, Wahlplakatierung ab Mitte März sowie Besuchen bei Vereinen und Unternehmen gehören „Wohnzimmergespräche“ zu Webers Kampagne. Das geht so: Unterstützer seiner Person laden Nachbarn und Bekannte in ihr Wohnzimmer ein, um hier in gemütlicher privater Runde intensiv mit dem Bürgermeisterkandidaten ins Gespräch zu kommen. Die Idee hat Weber von der Oytener Bürgermeisterin Sandra Röse übernommen, die damit voriges Jahr erfolgreich Wahlkampf gemacht hat. Vier Wohnzimmergespräche hat Weber schon bestritten, 15 weitere sind terminiert, noch mehr werden folgen.

Wer Weber ist und was er will, erfahren Wähler zudem auf seiner Internetseite www.tim-weber.jetzt. Dort wirbt er auch für seine Aktion „Meine beste Idee“: Menschen sollen ihm ihre guten Ideen für den Flecken schreiben – Bürgerbeteiligung und Mitwirkungsmöglichkeiten für viele stehen bei Weber ganz oben auf der Agenda.

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