Polizeitaucher in der Wümme

Suche nach Beweisen

Nach der Bluttat Ende Dezember in Fischerhude mit zwei Toten und einer Schwerverletzten schweigt der Verdächtige immer noch beharrlich. Weiterhin nicht aufgetaucht ist die Tatwaffe. Jetzt hat die Polizei mit Tauchern die nahe gelegene Wümme abgesucht.

Die Einsatzkräfte waren bei ihrer Arbeit mit Thermoanzügen und Tauchausrüstungen ausgestattet.

Fischerhude/Lilienthal – Mit Unterstützung von Polizeitauchern aus Oldenburg und Braunschweig haben Angehörige der beim Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Verden/Osterholz eingerichteten Mordkommission Wümme am Mittwoch und Donnerstag intensiv die Wümme im Bereich des Tatortes in Fischerhude sowie einen Teil der Wörpe an der Falkenberger Landstraße in Lilienthal nach Beweismitteln abgesucht, die mit dem zweifachen Tötungsdelikt am 28.

Dezember in Zusammenhang stehen könnten.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, ging die Mordkommission dabei Hinweisen nach, die im Zuge der Ermittlungen bekannt geworden waren. Beide Flussabschnitte mussten von Hand abgesucht werden, was die Suchmaßnahmen entsprechend erschwerte.

Weil sogenannte Thermoanzüge beziehungsweise aufgrund der Wassertiefe an einigen Stellen sogar Taucherausrüstungen für die Absuche vonnöten waren, kamen rund ein Dutzend Spezialisten zum Einsatz.

Fündig wurden die Einsatzkräfte nicht. Unter anderem fehlt nach wie vor die bei der Tatbegehung verwendete Waffe. Die Ermittlungen der Mordkommission gehen weiter in alle Richtungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist der Hintergrund der Tat, bei der zwei Menschen getötet und eine 53-jährige Frau schwer verletzt worden waren, in länger andauernden persönlichen Streitigkeiten untereinander zu sehen. Der 64-jährige Tatverdächtige hat sich bislang nicht zum Tatvorwurf eingelassen.

Polizeitaucher suchten die Wümme im Bereich des Tatortes in Fischerhude ab.

Rubriklistenbild: © Polizei

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