Studierende der Hochschule Ottersberg zeigen Entwürfe für Kunst im Kreisel

Blech-Trio oder was in Pink?

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Ina Colmer plante eine Plastik in Pink.

Ottersberg - Teils witzig, teils irritierend, auf jeden Fall ideenreich: Zwölf Entwürfe für ein plastisches Kunstwerk in der Mitte des Verkehrskreisels im Bereich Große Straße/Grüne Straße in Ottersberg stellen Studierende der örtlichen Hochschule für Kunst im Sozialen (HKS) bis zum 8. April im Ottersberger Rathausfoyer aus. Am Donnerstagabend wurde die mit Spannung erwartete Präsentation eröffnet. Das Interesse war groß. Bürgermeister Horst Hofmann begrüßte zahlreiche Gäste.

Nach langer politischer Diskussion hatte der Flecken die örtliche Hochschule mit Entwürfen für die „Kunst im Kreisel“ beauftragt. Studierende entwickelten unter Leitung von Prof. Michael Dörner in einem Projekt zu Kunst im öffentlichen Raum ihre Ideen. Dörner, Professor für Freie Bildende Kunst, führte die Eröffnungsgäste in die Ausstellung der Entwürfe ein, die die Studierenden mit erläuternden Plakaten und Miniaturmodellen anschaulich machen. „Viele empfinden Kunst als schön. Doch was ist Schönheit? Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden. Und so muss man Kunst deutlicher differenzieren, was mit dieser Ausstellung geschieht“, sagte Dörner.

Von Ina Colmer hängen gleich zwei Entwürfe in der Ausstellung. Zum einen würde sie auf dem Kreisel eine abstrakte „pinke Monstranz“ aufstellen. Den zweiten Entwurf, der einem Sendemast ähnelt, ersann sie mit ihrer Mitstudentin Lucie Schlüter. Nils Rüdiger entwarf ein Modell mit drei aufeinander gestapelten Autokarosserien in Knallrot. Jens Scharpf überlegte sich eine Skulptur aus Alu. Florian Münchow plant, in den Kreisel ein großes Loch zu graben. Sabine Bubalik konzipierte eine Säule in einem warmen Gelbton. Andere Entwürfe sehen vor, auf dem Kreisel eine drehbare abstrakte Skulptur zu deponieren, auf dem gesamten Rondell Parkett zu verlegen oder ein Ensemble kleiner Pyramiden aufzubauen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 8. April für alle Interessierten zu sehen. Bis dahin will sich auch eine Jury mit den Entwürfen beschäftigen und ein Modell auswählen, das ihr umsetzbar erscheint. Dieser Vorschlag wird dann dem Gemeinderat vorgelegt.

woe

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