Symbolischer Spatenstich markiert den Auftakt der 3,2 Millionen Euro teuren Maßnahme

Startschuss für Otterbad-Sanierung

Ein symbolischer Griff zum Spaten markiert den Beginn der Sanierungsarbeiten im Otterbad: (von links) Bauleiter Norbert Storm, Hein Thalen (Geschäftsführer des beauftragten Planungsbüros), Helge Dannat (Betriebsleiter des Elektrizitätswerks) , Ludwig Schwarz (Vorsitzender des E-Werk-Ausschusses), Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt, René Grabowski (Leiter des Otterbads), Bürgermeister Tim Willy Weber und Katja Dodenhoff (stellvertretende Badbetriebsleiterin).
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Ein symbolischer Griff zum Spaten markiert den Beginn der Sanierungsarbeiten im Otterbad: (von links) Bauleiter Norbert Storm, Hein Thalen (Geschäftsführer des beauftragten Planungsbüros), Helge Dannat (Betriebsleiter des Elektrizitätswerks) , Ludwig Schwarz (Vorsitzender des E-Werk-Ausschusses), Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt, René Grabowski (Leiter des Otterbads), Bürgermeister Tim Willy Weber und Katja Dodenhoff (stellvertretende Badbetriebsleiterin).

Ottersberg – Mit einem symbolischen Spatenstich hat am Freitagmorgen die Sanierung des Otterbads begonnen. Vertreter der Verwaltung, Politik und des Planungsbüros, die Badleitung sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt griffen zur Schaufel.

„Ohne den Einsatz des Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt hätten wir das Projekt nicht verwirklichen können. Wir bewegen heute nur ein kleines Stück Erde, aber realisieren ein großes Projekt. Neun Schulen aus dem Flecken Ottersberg und der Umgebung sowie fünf Kindergärten aus der Gemeinde und den Nachbarkommunen nutzen das Bad zum Schwimmunterricht, ebenso viele Vereine“, erklärte Helge Dannat, Betriebsleiter des Elektrizitätswerks Ottersberg. Er erinnerte an die „legendäre Gemeinderatssitzung vor Jahren, in der die Ratsmitglieder einstimmig vor mehr als 200 Bürgern die Entscheidung zur Sanierung trafen“. Und auch die Arbeit des Fördervereins Otterbad hob er hervor.

Der CDU-Politiker Mattfeldt hatte sich maßgeblich für eine Förderung mit Bundesmitteln eingesetzt. Die Sanierung ist mit Kosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro veranschlagt. 1,4 Millionen Euro kommen aus dem Fördertopf „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundes. Die restlichen 1,8 Millionen Euro bringt der Flecken Ottersberg auf. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Sanierungszeit von insgesamt zehn Monaten. Mit der Maßnahme soll das Otterbad nicht nur energetisch, sondern auch baulich auf den neuesten Stand gebracht und zudem barrierefrei umgebaut werden.

„Mein Dank an die Gemeinde, die den Mut aufgebracht hat, mehrere Millionen zu investieren. Das ist eine weitreichende Investition in die Zukunft. Vor dem Hintergrund, dass Bäder geschlossen werden, freue ich mich, dass die Kommune ihr Bad sanieren möchte“, sagte der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. Und er lobte: „Ottersberg hat ein wahnsinnig tolles Bad mit viel Zuspruch. Eine solche Einrichtung bedeutet für die Kommune Lebensqualität und Gesundheitspolitik pur. Und zusätzlich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kommunen.“

Bürgermeister Tim Willy Weber betonte den Stellenwert der Sanierung für die Gemeinde. „Das Otterbad ist neben dem Freizeitangebot sowie dem Schwimmenlernen ein sozialer Treffpunkt für Generationen mit seiner familiären Atmosphäre. Das liegt auch an der engagierten Badleitung mit René Grabowski und Katja Dodenhoff“, erklärte der Bürgermeister und dankte den Ratsmitgliedern für den Beschluss, das Otterbad zu sanieren.

Stefan Bachmann, Vorsitzender des Fördervereins Otterbad, urteilte: „Heute ist ein toller Moment des ersten Spatenstichs. Dass die Maßnahme umgesetzt wird, ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. Das Otterbad vereint alle Generationen unter einem Dach.“ Und auch er befand, dass die Entscheidung für eine Sanierung mutig und richtig sei.

Von Tobias Woelki

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