Verkehrserziehung mit Maja und Fiffi:

Polizeipuppenbühne gastiert in Posthausener Grundschule

Puppenspielerin Kerstin Wulfekuhl (l.) ist mit Maja auf der Suche nach dem Hund Fiffi. Dabei treffen sie auf Polizistin Jutta Hartz mit ihrem Stunt-Teddy, der gleich in den Gurtschlitten steigt.

Posthausen - Geschnallt haben sie es alle. Kapiert, dass man, sobald man in ein Auto steigt, den Sicherheitsgurt anlegt, sich also anschnallt. „Geschnallt“ ist Titel und Botschaft des halbstündigen Stücks, das die Pädagogische Polizeipuppenbühne der Polizeidirektion Oldenburg gestern in der Posthausener Grundschule für die 1. und 2. Klassen aufführte.

Dafür wurde die Turnhalle zur Theaterbühne. Mitmachen war angesagt, und die Mädchen und Jungen ließen sich nicht lange bitten: Sie beantworteten begeistert die Fragen der Puppen und erlebten gemeinsam mit Figuren und Ensemble ein kleines Abenteuer. In dessen Mittelpunkt: Verkehrserziehung. Die Kinder bekamen vorgeführt, wie wichtig es ist, sich im Auto anzuschnallen.

Lockenwickler im Fell? Nicht mit Fiffi. Die ziepende Prozedur, die Opa Ewald ihm antun wollte, ließ sich der Hund nicht gefallen und lief weg. Das verzweifelte Frauchen Maja bekam auf ihrer Suche Unterstützung von Polizistin Frau Hartz. Selbstredend, dass ihr auch die Grundschüler mit Fiffis Beschreibung weiterhalfen, denn ein Hund mit Lockenwicklern im Fell und auf dem Weg zum Bahnhof ist nicht alltäglich. Maja traf auf ihrer Suche die „richtige“ Frau Hartz, die ihren Stunt-Teddy dabei hatte und den Kindern den Gurtschlitten vorführte, ein Gerät, das eine langsame Autofahrt simuliert. Jutta Hartz setzte das Kuscheltier unangeschnallt hinein und die Fahrt begann. Ergebnis: Der Teddy wurde herausgeschleudert und fiel auf den Boden. „Aua“, riefen die Schüler. Dann das gleiche nochmal, dieses Mal aber mit Gurt. Zur Freude der Mädchen und Jungen blieb der Teddy auf seinem Sitz.

Die Erst- und Zweitklässler der Grundschule Posthausen haben's „geschnallt“. - Fotos: Sommerfeld

Im Gegensatz zu den Kindern hatte Opa Ewald nicht geschnallt, dass man im Auto mit Gurt fährt. Anschnallen hieß für ihn, den Gürtel um die Hose herum zu tragen. „Ach ja, da ist ja so ein Tüddelband. Ich dachte, mein Auto hat Hosenträger“, sagte er, als Polizistenpuppe Frau Hartz auf den Sicherheitsgurt wies. Dann endlich hat es auch der Opa geschnallt. Übrigens: Fiffi kam wieder heil nach Hause. Er hatte die Nacht bei seinem Freund, dem Polizeihund Bodo, verbracht und ließ sich mit einem Knochen herbeilocken. Die Lockenwickler ist er inzwischen los – Opa Ewald versprach, ihn nie wieder damit zu malträtieren.

Zum Schluss sangen die Puppenspieler – Theaterpädagogin Jutta Hartz, Sozialpädagogin Kerstin Wulfekuhl und Polizeikommissar Karsten Döhrmann – mit den Kindern gemeinsam das Anschnalllied: „Im Auto unterwegs: Ob dick, ob dünn, ob groß, ob klein – anschnallen, das muss sein“. Erst flüsternd, dann ganz laut, und auf Wunsch der Schüler in Zeitlupe. Fürs gute Mitmachen gab es kräftigen Applaus von den Puppenspielern für die Kinder, außerdem einen Bastelbogen mit den Figuren des Stücks zum Ausschneiden.

Heute ist die Polizeipuppenbühne noch einmal in der Grundschule – dieses Mal für die 3. und 4. Klassen, die im Theaterstück „Netz-Dschungel“ erfahren, was mit ihren Daten im Internet passiert und dabei den Unterschied zwischen wahren Freunden und Chatfreunden aufgezeigt bekommen.

 is

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