Polizei sucht Zeugen

Unbekannte lassen 180 Kühe aus Stallungen frei - drei Tiere verletzt

Ottersberg/Westerwalsede - Rund 180 Kühe sind durch bislang unbekannte Täter am Wochenende aus Ställen in Ottersberg-Narthauen und Westerwalsede freigelassen worden. Jetzt suchen die Ermittler nach Zeugen für die zwei Vorfälle.

Zuerst bemerkte der Hofbetreiber aus Ottersberg, dass am Samstagabend gegen 22 Uhr etwa 90 Kühe aus der Stallung an der Straße Im Hollen verschwunden waren. Die Tiere liefe auf der angrenzenden Weidefläche herum, teilt die Polizei mit. Drei Kühen erlitten teils schwere Verletzungen, da sie offenbar gestürzt waren. Der Landwirt konnte die Kühe gemeinsam mit weiteren Helfern zurück in den Stall treiben.

In der mehr als 20 Kilometer entfernten Ortschaft Westerwalsede bemerkte ein Landwirt am Sonntagmorgen einen ähnlichen Vorfall. Gegen 5.30 Uhr waren rund 90 Kühe aus den Stallungen herausgelaufen. Auch hier wurden die Kühe zurückgetrieben, kein Tier wurde verletzt.

Motiv für Taten völlig unklar

Die Ermittler in den Landkreisen Verden und Rotenburg gehen in beiden Fällen davon aus, dass unbekannte Täter die Tiere aus den Ställen getrieben haben dürften. 

Das konkrete Motiv für die Taten ist unklar. Da bislang keine Hinweise zu den Tätern vorliegen, bitten die Beamten mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ottersberg, Westerwalsede und Umgebung wahrgenommen haben, sich telefonisch bei der Polizei in Achim, Telefon 04202/9960, oder bei der Polizei in Rotenburg, Telefon 04261/9470, zu melden.

jdw

Rubriklistenbild: © dpa

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