4200 Sträucher auf Wurfscheibenschießgelände gepflanzt

„Brut- und Nahrungsbiotop für Insekten und Vögel“

Viele freiwillige Helfer beteiligten sich an der Bepflanzung
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Viele freiwillige Helfer – hier im Einsatz auf dem Altlastenwall – beteiligten sich an der Bepflanzung des Wurfscheibenschießgeländes in den Fischerhuder Wiesen.

Fischerhude – Auf dem sanierten Wurfscheibenschießgelände des Schützenvereins Fischerhude in den Wümmewiesen haben zahlreiche fleißige Helfer vor Kurzem mit heimischen Sträuchern „ein großflächiges Brut- und Nahrungsbiotop für Insekten und Vögel“ angelegt. Das berichtet Udo Wunderlich vom Schützenverein in einer Pressemitteilung.

Am Donnerstag vor dem terminierten Pflanzwochenende startete die groß angelegte Aktion: „Die von der Kreisjägerschaft Verden bereitgestellten 4200 Pflanzen wurden abgeholt und vor Ort für das vorgesehene Pflanzkonzept vorsortiert“, schildert Wunderlich.

Die Mitarbeiter seines Bauunternehmens begannen gleich mit der Bepflanzung der Wallböschungen und konnten diese schwer begehbaren Bereiche schon mal fertigstellen, bis am Freitagnachmittag die freiwilligen Helfer aus den Reihen des Hegerings Achim und des Schützenvereins Fischerhude anrückten und die Pflanzmannschaft verstärkten.

„Es wurde schon dunkel, als die fleißigen Pflanzer ihr Tagewerk bei Bratwurst und wärmenden Getränken beendeten“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Am Samstag ging es wieder frisch ans Werk: „Angetreten waren Helfer aus Fischerhude und Quelkhorn, Jäger des Hegerings Achim sowie Mitglieder des Schützenvereins Fischerhude“, berichtet Wunderlich.

Und „auch Bürgermeister Tim Willy Weber hat es sich nicht nehmen lassen und sich den ganzen Tag an der Pflanzung beteiligt“, hebt der Sprecher hervor.

Nachmittags um drei Uhr „war dann auch der letzte heimische Strauch gepflanzt und alle Helfer konnten sich bei Bratwurst und Getränken zufrieden und erleichtert am neu geschaffenen Biotop erfreuen“, so heißt es in der Pressemitteilung.

Die Organisatoren seien stolz darauf, dass es ihnen gelungen sei, „die 4200 Pflanzen mit insgesamt 43 Helfern in 175 Arbeitsstunden bei gleichzeitiger Beachtung der Corona-Regeln noch rechtzeitig vor den angekündigten Schneeschauern in die Erde zu bringen“.

Der Schützenverein Fischerhude, so Wunderlich abschließend, „dankt allen Helfern für ihre Einsatzbereitschaft“.

Aktiv nutzen können die Schützen ihr saniertes und nun neu bepflanztes Wurfscheibenschießgelände in den Fischerhuder Wümmewiesen derweil nicht: Bekanntlich hat das Verwaltungsgericht Stade einer Klage des Naturschutzbundes gegen den Landkreis als Betriebsgenehmigungsbehörde stattgegeben und in einem Eilrechtsschutzverfahren den Schießbetrieb bis auf Weiteres untersagt. Der Schützenverein hat dagegen Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eingelegt (wir berichteten).

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