Parzival-Hof nimmt Trecker „Anton“ bei kleinem Erntefest in Empfang

Starke 95 PS und nagelneu

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„Anton“ heißt der neue Trecker, der am Montag auf dem Parzival-Hof feierlich in Betrieb genommen wurde.

Quelkhorn - Trecker gibt es in unserer ländlichen Region viele. Wenige jedoch werden bei Inbetriebnahme so liebevoll begrüßt und auf einen eigenen Namen getauft wie am Montagnachmittag auf dem Quelkhorner Parzival-Hof geschehen. „Anton“ heißt der nagelneue Steyer, der mit seinen 95 PS ein richtiges kompaktes Kraftpaket ist.

„Anton“ verfügt über ein Mähwerk, einen Frontlader, eine Forke und eine Schaufel – also alles Zubehör, das die Arbeit auf dem Moorhof erleichtert. Moorhof heißt die landwirtschaftliche Werkstatt des Parzival-Hofes, des Quelkhorner Lebens- und Arbeitsortes der Stiftung Leben und Arbeiten für Menschen mit Behinderungen.

„Anton“ ersetzt einen alten, nicht mehr leistungsfähigen Trecker, der lange Jahre auf den Feldern und auf dem Hof gute Dienste geleistet hatte, nun aber in die Jahre gekommen war.

Nach Quelkhorn überführt hatte den neuen Trecker Hans-Gerd Voß, Geschäftsführer des Landmaschinenhandels Mager & Wedemeyer in Oyten, zusammen mit einem Mitarbeiter. Sie übergaben die Schlüssel für das Fahrzeug an Sonja Neudecker, Leiterin des Moorhofes, auf dem elf Beschäftigte arbeiten.

Mareike Cordes, Betriebsstättenleiterin des Parzival- Hofes, und Georg Argyropoulos, ehrenamtlicher Mitarbeiter und Vater eines Beschäftigten, informierten die beiden Oytener über die Arbeit auf dem Hof, auf dem auch künftige Ergotherapeuten ausgebildet werden. Und weil die Freude über diese Anschaffung, die mit Eigengeld, Spenden und gutem Verhandlungsgeschick finanziert wurde, so groß war, feierten Mitarbeiter und Beschäftigte des Moorhofes „Anton“ mit einem internen Sommerfest.

Bratwurst, kalte Getränke, Luftballons, Dokumentationen mit Bildern von Ereignissen auf dem Hof und seinem Werdegang umrahmten den frühherbstlich geschmückten „Anton“; das Bild komplettierten grunzende Schweine, eine Sau mit winzigen Ferkeln, Esel und watschelnde Enten, die dem bunten Treiben verwundert zuschauten.

„Die Anschaffung des neuen Treckers ist für uns von großer Bedeutung und auch, dass er gut ausgestattet ist. Die Feldarbeit ist nicht leicht und wir haben lange überlegt und auch gezögert. Aber irgendwann hätte das alte Fahrzeug ganz aufgegeben und dass der neue Trecker jetzt endlich da ist, verbinden wir mit einem kleinen vorgezogenen Erntedankfest“, sagte Mareike Cordes.

kr

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