Otterstedter treten für ihre Pastorenstelle kräftig in die Pedale

1300 Euro erradelt

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Schlange stehen für eine Startkarte zum „Radeln für die Pastorenstelle“.

Otterstedt - Dass die Otterstedter engagiert und gemeinschaftlich aktiv sind, ist ein Pfund, mit dem die Stiftung der St.-Martin-Kirchengemeinde wuchern kann. Die Stiftung setzt sich vornehmlich für den Erhalt der örtlichen Pastorenstelle ein und erfährt große Unterstützung. Zum Beispiel von der Otterstedter Theatergruppe, die jedes Jahr im Ort das „Radeln für die Pastorenstelle“ organisiert.

Zum 15. Mal hieß es am Sonntag: Rauf aufs Rad und kräftig in die Pedale getreten, damit die Kirche auf Dauer im Dorf bleibt. 134 Otterstedter fühlten sich aufgerufen und erradelten 1300 Euro als Reinerlös für die St.-Martin-Stiftung und damit für den Erhalt der Pastorenstelle.

Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst im Freien mit Pastor Markus Manzek bildete sich eine Schlange an der Kasse, an der sich Erwachsene für 2,50 Euro Startgeld pro Person ihr Teilnahmeticket sichern konnten. Kinder radelten umsonst mit. Ausgerüstet mit Fahrradhelm, Trinkflasche und Pflaster für alle Fälle und gestärkt mit der ersten Grillwurst, starteten die Mitmacher in unregelmäßigen Abständen auf dem Kirchplatz. Zur Auswahl standen eine 19-km- und eine 26-km-Route auf wenig befahrenen Wegen in landschaftlich reizvoller Umgebung, die über Buchholz, Dipshorn, Benkel, Narthauen, Vorwerk und Wilstedt führten.

In Blüte stehende Kornfelder, malerische Dorfansichten, hier und da Kühe auf den Weiden, das alles präsentierte sich unterwegs bei bestem Sommerwetter ganz nach dem Geschmack der radelnden Otterstedter.

Steigungen galt es bis auf den Holzberg bei Buchholz keine zu überwinden, dennoch waren die E-Biker im Teilnehmerfeld stark vertreten. „Ein E-Bike ist eine tolle Erfindung. Ich möchte sie nicht mehr missen“, sagte die Otterstedter Gästeführerin und Malerin Herma Hinrichs, die mit elektrischer Unterstützung recht flott unterwegs war.

Wieder am Startpunkt am Lüttjen Huus auf dem Kirchplatz angelangt, war Zeit für ein geselliges Miteinander bei Kaffee, Kuchen, Grillwurst und lustigen Ratespielen. Mehr als 30 Torten hatten die Frauen und Helferinnen der Otterstedter Theatergruppe für die Radler gebacken.

kr

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