Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Ottersberger Wochenmarkt wächst und gewinnt an Zuspruch

Fleisch aus eigener Tierhaltung: Frank Kardell mit Bürgermeister Tim Willy Weber beim Wocheneinkauf.
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Fleisch aus eigener Tierhaltung: Frank Kardell mit Bürgermeister Tim Willy Weber beim Wocheneinkauf.

Ottersberg – Der Ottersberger Wochenmarkt auf dem Schulvorplatz am Brink entwickelt sich immer mehr zu einem Treffpunkt der Generationen. Der Markt war wegen Heiligabend auf Donnerstag vorgezogen worden. Angekündigt waren zudem weihnachtliche Überraschungen. Initiiert von Torsten Kuper und Jesper Theis, war der Wochenmarkt mitten in der Corona-Pandemie im Mai dieses Jahres an den Start gegangen.

Seitdem wächst der Markt und gewinnt immer mehr an Zuspruch. So scheint nicht nur der Standort mitten im Ort mit angrenzenden Parkplätzen, sondern auch die Marktzeit am Freitagnachmittag ab 14.30 Uhr ideal zu sein.

Von Beginn an dabei sind Christian Wiencke mit seinem Gemüse- und Obststand, Stefan Steinbach mit Kaffeespezialitäten, Frank Kardell mit Wurst- und Fleischwaren sowie Mara Anke von Rottey mit ihrem Käsesortiment.

Christian Wiencke bietet Gemüse und Obst an und ist mit seinem Stand auch auf dem Achimer Wochenmarkt präsent. „Die Resonanz ist gut, aber ausbaufähig. Ich bin zufrieden“, sagt Wiencke. Und berichtet: „In den ersten Wochen wirkten die Ottersberger euphorisiert, auch weil das Angebot neu war.“ In den Sommermonaten sei der Besuch abgeflacht, um nach den Sommerferien wieder anzuziehen. Seitdem entwickle sich der Markt erfolgreich weiter. „Die Leute kommen inzwischen nicht nur aus Ottersberg, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften wie Sottrum und Wilstedt. Ich bin sicher, dass der Ottersberger Markt großes Potenzial hat“, betont Wiencke.

Knackiges Obst und Gemüse bei knackigen Temperaturen konnten Kunden nicht nur vergangenen Donnerstag am Stand von Christian Wiencke erstehen.

Davon ist auch Stefan Steinbach überzeugt, der mit seinem Kaffee-Bully genau gegenüber vom Gemüsestand steht und vom ersten Tag an neue Stammkunden gewonnen hat. „Die neun verschiedenen Kaffeegetränke vom Cappuccino, Espresso bis zum Kaffee, auf Wunsch auch mit Hafermilch, bereite ich aus eigener Kaffeemischung zu. Den Kaffee lasse ich in Lilienthal und in Bremen rösten. Das ist noch richtiges Röstereihandwerk. Das schmeckt man einfach“, schildert Stefan Steinbach und fügt lächelnd hinzu: „Ich verkaufe nur Getränke, die mir selber schmecken“. Seine Kaffeemischungen seien lange geröstet, daher magenschonend, und sie schmeckten leicht nussig und schokoladig. Steinbach findet, dass sich der Markt gut entwickelt. „Aus Gesprächen mit den Kunden höre ich immer wieder heraus, dass sich die Leute gezielt verabreden, um sich auf dem Markt zu treffen“, so Steinbach.

Inzwischen hat der Kaffee-Bully von Stefan Steinbach Zuwachs bekommen. Ein beinahe identisch aussehender Bully steht seit Wochen daneben, in dem die Konditorin und Köchin Franceska Ggöri selbst gemachte Torten, Schmalzkuchen mit Puderzucker und Eintöpfe anbietet. „Die Resonanz ist wirklich gut“, schmunzelt Franceska Ggöri.

Für die Käseplatte nach dem Festessen hatten Mara Anke von Rottey und Jochen Richter zahlreiche Tipps parat.

Mara Anke von Rottey wirkt ebenfalls zufrieden. In ihrem Käsemobil darf der Kunde aus bis zu 130 verschiedenen Käsesorten auswählen. „Die Zahl der Stammkunden wächst“, sagt von Rottey, die an anderen Wochentagen auch auf Bremer Märkten steht.

Frank Kardell bietet Wurst- und Fleischwaren aus eigener Tierhaltung. „Bei mir bekommt der Kunde Wurst und Fleisch aus der Region. Ich komme gerne her, weil die Leute nett und gelassen sind. Und wenn jemand Extrawünsche hat, wie Leber und Knipp vom Rind, dann erfülle ich sie ihm. Das ist kein Problem“, erklärt er.

Eigentlich findet der Markt immer am Freitagnachmittag statt. Doch weil nach Heiligabend auch Silvester dieses Jahr auf einen Freitag fällt, haben sich die Verantwortlichen mit den Standbetreibern abgestimmt, den Wochenmarkt vorzuverlegen. So hat der Markt am kommenden Donnerstag von 14.30 bis 18.30 Uhr in diesem Jahr letztmalig geöffnet. woe

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