Ina Bauer tritt für die FGBO an

Ottersberg: Expertin aus der Wirtschaft mit grünem Herzen

Im Fall ihrer Wahl in den Gemeinderat möchte sich Ina Bauer dem Schwerpunkt Finanzen und Wirtschaftsförderung besonders widmen.
+
Im Fall ihrer Wahl in den Gemeinderat möchte sich Ina Bauer dem Schwerpunkt Finanzen und Wirtschaftsförderung besonders widmen.

Ottersberg – FGBO steht für Freie Grüne Bürgerliste Otterberg. Die stellt zurzeit auch den dortigen Bürgermeister Tim Willy Weber. Ina Bauer nun hat an der Bremer Hochschule für Wirtschaft studiert, ist Diplom-Betriebswirtin und bei einem Unternehmen der Versicherungsbranche in dessen Hamburger Zentrale für Rechnungswesen und Controlling zuständig.

Dass sich jemand mit diesem beruflichen Werdegang den „grün angestrichenen Parteien“ nahe fühlt, wie sie selber sagt, ist nicht unbedingt zu erwarten. Dennoch ist sie eine der FGBO-Kandidatinnen für den Ottersberger Gemeinderat.

Die 60-jährige, gebürtige Posthausenerin möchte aber gerade im Wirtschaftsbereich als Kommunalpolitikerin aktiv werden, dabei Kriterien wie Nachhaltigkeit berücksichtigen, und sich besonders für kleinere, junge Unternehmen und Start-Ups einsetzen.

Allgemein politisch interessiert sei sie schon seit der Jugendzeit, berichtet die FGBO-Kandidatin. Seit rund 30 Jahren wohnt die Mutter eines inzwischen erwachsenen Sohnes in ihrem Haus im Ortsteil Ottersberg-Bahnhof. Der Sohn führte sie auch an die lokalen politischen Themen heran und weckte das Interesse, dort selbst etwas mitzugestalten.

„Ich habe mir dann die Parteienlandschaft und Programme genauer angesehen“, berichtet Ina Bauer. An der FGBO gefiel ihr unter anderem die regionale Ausrichtung und die Offenheit der Diskussionen sehr.

Schnell war ihr klar, dass sie mit dem nahenden Ende des Berufslebens ihre Kenntnisse aus Wirtschaft und Finanzen gut in die Kommunalpolitik einbringen könnte. Wenn es um den Gemeindehaushalt oder Budgetfragen gehe, fühle sie sich als „Zahlenmensch“ ziemlich fit. Besonders interessiert sie aber der Bereich Wirtschaftsförderung.

Da der Flecken Ottersberg sozusagen von Naturschutzgebieten umringt sei, scheide die Ausweisung neuer großer Gewerbe- und Wohnbauflächen wie etwa in der Nachbargemeinde Oyten weitgehend aus, erläutert Ina Bauer. „Erfindungsreiche moderne Start-Up-Unternehmen benötigen aber oft nur einige Büroräume, um an Web-Designs oder anderen Entwicklungen zu arbeiten“, so Bauer weiter. Zudem funktionierten solche Kleinfirmen relativ emissionsarm. Doch auch die möglichen Ansiedlungen kleinerer Handwerksbetriebe hat die FGBO-Kandidatin unter dem Aspekt Wirtschaftsförderung im Auge.

Gern würde sie sich nach erfolgreicher Wahl in den Rat auch im Feuerschutzausschuss engagieren. Die Arbeit von Feuerwehrleuten werde zu wenig gewürdigt und manchmal sogar öffentlich verhöhnt, kritisiert sie. Doch auch andere ehrenamtliche Aktivitäten etwa bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) oder dem Roten Kreuz (DRK) fänden zu wenig Anerkennung. Dies zu ändern, sei ihr ein „Herzensangelegenheit“.

In ihrer berufsbedingt knappen Freizeit widmet sich Ina Bauer mit Vorliebe ihrem Garten mit den Hochbeeten. Sehr wichtig sei ihr außerdem die regelmäßige Pflege alter und neuer Freundschaften.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Meistgelesene Artikel

Aus dem alten Café Erasmie in der Innenstadt wird „Royal Donuts“

Aus dem alten Café Erasmie in der Innenstadt wird „Royal Donuts“

Aus dem alten Café Erasmie in der Innenstadt wird „Royal Donuts“
Interessenkonflikte und Befangenheit: Vorwürfe gegen Mattfeldt  - er wehrt sich

Interessenkonflikte und Befangenheit: Vorwürfe gegen Mattfeldt - er wehrt sich

Interessenkonflikte und Befangenheit: Vorwürfe gegen Mattfeldt - er wehrt sich
Neumühlen: Fahrbahnteiler und dann Tempo 30

Neumühlen: Fahrbahnteiler und dann Tempo 30

Neumühlen: Fahrbahnteiler und dann Tempo 30
Landkreis Verden: Lebensgefahr nach schwerem Unfall zwischen zwei Autos

Landkreis Verden: Lebensgefahr nach schwerem Unfall zwischen zwei Autos

Landkreis Verden: Lebensgefahr nach schwerem Unfall zwischen zwei Autos

Kommentare