Frank Bleyer kandidiert für die SPD Ottersberg

Neuling will Berufserfahrung einbringen

Frank Bleyer.

Posthausen - Von Tobias Woelki. Die Kommunalwahl steht vor der Tür. Am 11. September wählt Niedersachsen und besetzt die Räte neu. Bewährtes Personal kandidierte benso wie Neueinsteiger, die sich erstmalig um ein Mandat bewerben. Im Flecken Ottersberg stellt sich dabei erstmalig Frank Bleyer zur Wahl.

Der 43-jährige Immobilienkaufmann, der im Nachbarort Stuckenborstel gemeinsam mit einem Geschäftspartner ein Immobilienbüro betreibt, kandidiert für die SPD für den Gemeinderat.

„Ich bin am 1. April diesen Jahres in die SPD Ottersberg eingetreten“, berichtet Frank Bleyer und schiebt lächelnd hinterher: „Das Datum hat sich so ergeben.“ Der Ur-Ottersberger und Vater eines dreijährigen Sohnes lebt seit Mai diesen Jahres in Posthausen und hat eine Wohnung im neuen Baugebiet in Wümmingen bezogen.

„Als Neu-Posthauser würde ich gerne auch für den Ortsrat Posthausen kandidieren. Aber das geht nach dem Gesetz nicht, weil ich mindestens in einem Ort sechs Monate wohnen muss, um auch für den Rat zu kandidieren. Deshalb bewerbe ich mich um ein Mandat für den Gemeinderat“, schildert Bleyer.

Warum sein Engagement für die SPD? „Das erklärt sich aus meinem Lebenslauf“, sagt der Neu-Posthauser und erläutert: „Ich habe bei einem großen Autobauer in Sebaldsbrück gelernt und gearbeitet. Ich trat in die Gewerkschaft ein, habe jahrelang in der Vertrauenskörperleitung mitgewirkt und stets den Kontakt zu den Kollegen gepflegt. Dann aber habe ich mich entschieden, mich mit einem Immobilienbüro selbstständig zu machen. Es war eine Entscheidung, die über einen längeren Zeitraum reifte.“

Das geschah mit seinem Geschäftspartner im Jahr 2010 in Ottersberg in angemieteten Räumen. „Weil der Wunsch bestand, etwas Eigenes zu haben, erwarben wir in Stuckenborstel das ehemalige Tankstellengrundstück mit dem Tankstellengebäude, einem Wohnhaus dahinter und zwei Bauplätzen daneben, wo wir unser Geschäftshaus als Musterhaus für unsere Kunden bauten. Wir haben uns am Markt etabliert und nun habe ich Zeit für die Kommunalpolitik“, schildert Bleyer.

Gewerbegebiet in Wümmingen als Thema

Und er fährt fort: „Als Immobilienkaufmann möchte ich meine Erfahrungen mit einbringen. Ich möchte den Flecken mitgestalten und bei Entscheidungen mitreden. Als Vorbild nimmt er sich dabei Goethe, den er mit den Worten zitiert: „Erfolgreich zu sein setzt zwei Dinge voraus: Klare Ziele und den brennenden Wunsch sie zu erreichen.“

Bleyer: „Der Flecken plant ein Gewerbegebiet in Wümmingen an der Autobahn. Ich möchte hier meine Berufserfahrungen einbringen. Das Vorhaben in Wümmingen ein Gewerbegebiet auszuweisen, steht auch im Wahlprogramm der SPD Ottersberg.“

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