Weg hinter Ottersberger Amtshof gesperrt

Munitionsfund in der Wümme

Kartenausschnitt Amtshof
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Für Passanten gesperrt ist aktuell der Abschnitt am Wümme-Nordarm hinter dem Amtshof.

Ottersberg – Beim Baden in der Wümme hinter dem Amtshof in Ottersberg haben Touristen am vergangenen Wochenende Patronen gefunden, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Das teilt Bürgermeister Tim Willy Weber mit. Die hinzugerufene Polizei aus Achim habe die im Fluss entdeckte Munition durch den Kampfmittelräumdienst sicherstellen lassen, so Weber.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich dort noch weitere Kriegsmunition befindet, hat die Gemeinde den Bereich als erste Sicherheitsmaßnahme bis zur weiteren Klärung komplett abgeriegelt. Die Absperrgitter stoßen nicht bei allen auf Verständnis: Nach Worten von Corinna Riedel, Fachbereich Ordnung und Soziales, haben am Dienstag Passanten immer wieder verbotenerweise die Sperren ignoriert und beiseite geschoben. „Das ist nicht Sinn der Sache. Wir werden nun wohl nicht um das Aufstellen eines stabilen Sicherheitszauns herumkommen“, so die Rathaus-Mitarbeiterin. Denn Sicherheit habe aktuell oberste Priorität. Und für Fußgänger und Radfahrer gebe es genügend Streckenalternativen.

In dem betroffenen Abschnitt des Wümme-Nordarms soll jetzt durch eine Spezialfirma geprüft werden, ob sich weitere Munition in dem Bereich befindet. Bis die Fundstelle überprüft und für kampfmittelfrei befunden ist, „wird der Bereich durch den Flecken Ottersberg voll gesperrt“, betont Bürgermeister Weber. Abgeriegelt ist der Rad- und Wanderweg in die Wümmewiesen im Bereich Amtshof zwischen der Zufahrt der Freien Rudolf-Steiner-Schule und der Abzweigung Richtung Ottersberg-Bahnhof beziehungsweise Richtung Im Brooken. Eine Umleitung für Radfahrer und Fußgänger sollte am Dienstag im Laufe des Tages durch Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs ausgeschildert werden.

Ein Experte der Kampfmittelsondierung hat sich für eine erste Einschätzung für Donnerstag angesagt. Danach wird über weitere Maßnahmen auch bezüglich der Sperrung entschieden.

„Auch Kanusportler sollten den Bereich des Wümme-Nordarms bis zur Klärung des Sachverhalts nicht befahren“, appelliert Weber.

Von Petra Holthusen

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