Lecker – erst recht bei Regen

Volles Haus beim Butterkuchenfest des Heimatvereins Posthausen

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Das Team des Heimatvereins mit Ortsbürgermeister Reiner Sterna in der Mitte schnitt die Kuchenstücke für die Besucher des Butterkuchenfestes großzügig zu.

Posthausen - Andere Vereine sagen bei anhaltendem Regen, wie er die Region am Wochenende überzog, die eine oder andere Veranstaltung ab. Nicht so der Heimatverein Posthausen. Der schaukelte sein beliebtes Butterkuchenfest am Heimathaus, für das viele Helfer und Mitmacher lange Vorbereitungen getroffen hatten, am Sonntagnachmittag trotz Gewitter und nicht nachlassenden Schauern über die Bühne, als wäre es lieblichster Sommer.

Ein paar Pavillons draußen, das schützende Dach der Scheune – und schon saßen alle im Trockenen und genossen das duftende frische Backwerk zum Kaffee. „Das bisschen Regen hält die Leute offenkundig nicht ab“, frohlockte Ortsbürgermeister und Heimatvereinsakteur Reiner Sterna, der als Allrounder mit an der Kuchentheke im Heimathaus bediente, als Parkplatzeinweiser Dienst tat, Besucher begrüßte und auch am vereinseigenen Steinbackofen nach dem Rechten sah.

Zehn Varianten Butterkuchen

„Bisschen Regen“ war natürlich stark untertrieben. Zeitweilig hatten die Leute Mühe, aus dem Auto zu kommen, so stark kam der nasse Segen von oben. Aber in der Tat konnte die Veranstaltung volles Haus verzeichnen, was für die Qualität des Butterkuchens und die Geselligkeit spricht, für die der Posthausener Heimatverein bekannt ist. Wie in jedem Jahr bei diesem Fest gab es nicht nur Butterkuchen „einfach“ – sondern in mehr als zehn verschiedenen Variationen. In Posthausen ist es Sitte, dass sich einzelne Haushalte am Backfest beteiligen und eigene Rezepte in eigene Teige einbringen, die natürlich nicht verraten werden. „Jede Hausfrau, die mitmacht, hat ihr Rezept, und so schmecken die Bleche unterschiedlich – das macht das Besondere unseres Backfestes aus“, sagte Sterna, der es sich nicht nehmen ließ, sich auch selbst durch die Angebotspalette durchzuprobieren.

Früh übt sich: Das letzte Blech des Tages durfte der kleine Jarne aus dem Ofen ziehen.

Am Backofen waren in diesem Jahr junge Leute am Start, die sich in die Technik des alten Lehmofens hineinfuchsten und sich durchaus geschickt anstellten. Von den insgesamt 20 Butterkuchenblechen war nicht eines misslungen – alle Kuchen waren auf den Punkt gebacken, knusprig und alles in allem so, wie sie sein sollen. Am Ende des Tages blieben davon nur ein paar Krümel übrig. Viele der Besucher ließen sich auch einen kleinen Vorrat für zu Hause einpacken, denn die Kuchenspezialität aus dem Moor schmeckt auch noch am nächsten Tag.

Um die Tradition des Butterkuchenbackfestes zu sichern, sucht der Heimatverein nun dringend weitere junge Leute, die sich am Backfest beteiligen, damit die Altvorderen langsam mal in die zweite Reihe treten können.

kr

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