Millionen für Forschungstrakt

Landtagsausschuss bewilligt Fördergelder für Bauvorhaben der Hochschule Ottersberg

Auf ihrem Campus Große Straße plant die Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen unter anderem den Neubau eines Forschungstrakts, der mit mehr als drei Millionen Euro gefördert wird.

Ottersberg - Mit mehr als drei Millionen Euro fördern die EU und das Land Niedersachsen den Neubau des Forschungstrakts, den die Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) in Ottersberg 2019/20 auf ihrem Campus an der Großen Straße errichten will. Die von der Hochschule beantragten Fördergelder bewilligte der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtages in seiner Sitzung am Mittwoch.

„Wir haben heute ,grünes Licht' für die Förderung des Forschungstrakts gegeben“, teilte nach der Sitzung die Kreisverdener SPD-Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth mit, die Mitglied des Haushaltsausschusses ist.

Mit dieser Entscheidung über den von Wissenschaftsminister Björn Thümler unterstützten Antrag machten die Landtagsabgeordneten deutlich, welche Bedeutung die Ottersberger Hochschule für das Land Niedersachsen habe, freute sich der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Miesner, zu dessen Wahlkreis Ottersberg gehört.

Nach Angaben des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur betragen die förderfähigen Gesamtkosten des Neubaus gut 3,47 Millionen Euro. Davon werden auf Grundlage der Richtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ nun laut Votum des Haushaltsausschusses 90 Prozent aus öffentlichen Geldern finanziert: 50 Prozent – rund 1,74 Millionen Euro – kommen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und 40 Prozent (etwa 1,39 Millionen Euro) aus Landesmitteln. Zehn Prozent der Kosten (347. 229 Euro) finanziert die private Hochschule aus eigenen Mitteln.

Der Neubau des Forschungstrakts ist Bestandteil des Gesamtkonzepts der Ottersberger Hochschule, die ihre bisherigen zwei Standorte am Campus Große Straße zusammenführen will und dazu auch Neubauten für Verwaltung und Lehre plant. Gleichzeitig baut die HKS gerade einen Forschungsschwerpunkt „Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention“ auf, der die bisherigen Forschungen an der Hochschule auf den Gebieten der künstlerischen Therapien und der Künste im öffentlichen Raum intensiviert und der ebenfalls aus einem Programm des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums gefördert wird.

Die Umsetzung und weitere Entwicklung ihres Forschungsprogramms will die Hochschule mit dem geplanten Forschungstrakt sichern und räumlich adäquat gestalten. Der Neubau mit fast 1000 Quadratmetern Nutzfläche soll aus Laboren, Studios und Ateliers für interdisziplinäre künstlerische Arbeit sowie drei Büros für wissenschaftliche Mitarbeiter und Promotionsstipendiaten bestehen. Das Forschungsgebäude soll 2020 in Betrieb gehen. 

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