SPD lädt zu politischem Stammtisch ein

„Das Otterbad – Last und Lebensqualität?“

Ottersberg - „Das Otterbad – Last und Lebensqualität?“ – unter diesem Titel steht der monatliche kommunalpolitische Stammtisch, zu dem die Ottersberger SPD alle Interessierten einlädt am Montag, 5. Oktober, ab 19.30 Uhr in der „Otternklause“.

Eine Woche nach der Infoveranstaltung im Rathaussaal zur Gründung eines Fördervereins für das Otterbad soll die Zukunft des Hallenbads auch am SPD-Stammtisch im Mittelpunkt stehen. „Dazu erhoffen wir uns von der Leitung des E-Werks, dem das Hallenbad formell gehört, ungeschönte und belastbare Zahlen“, so SPD-Vorständler Manfred Kallendorf. Denn seit der Eröffnung des Bads 1982 würden Öffentlichkeit und Gemeinderat weitgehend im Dunkeln tappen, wenn es um konkrete Zahlen zum Defizit der Einrichtung gehe. „So ging man in den ersten gut zwanzig Jahren davon aus, dass man dem Gemeindeetat eine Unterdeckung von 700000 DM im Jahr, also rund 2000 DM pro Tag, zuzumuten hätte“, erinnert Kallendorf. Mit Übernahme des Bads durch das E-Werk 2006 seien die finanziellen Belastungen durch die Einrichtung deutlich undurchsichtiger geworden: „Nun konnten die Verluste des Bads mit den Gewinnen des Eigenbetriebes E-Werk, soweit sie anfielen, verrechnet und damit Steuern gespart werden.“ Zudem habe das gemeindliche Kontrollgremium, der E-Werksausschuss, grundsätzlich hinter verschlossenen Türen getagt.

Die Organisatoren des Polit-Stammtisches erhoffen sich für Montag laut Kallendorf eindeutige und für den Bürger zu verstehende Antworten vor allem auf folgende Fragen: „Wie hoch sind die laufenden Betriebskosten des Otterbads für Personal, Wärme, Wasser, Reinigung usw. im Jahr? Gibt es noch Kapitalkosten und wenn ja, in welcher Höhe?Was ist mit dem Sanierungsaufwand? Wie geht dieser in die Gewinn- und Verlustrechnung ein? Wie hoch sind die Einnahmen insgesamt? Kann der geplante Förderverein bzw. Fundraising zur Entlastung des Bads beitragen? Mit welcher Summe belastet das Otterbad überschlägig unter Einbeziehung aller Kosten jährlich die Bilanz des E-Werks unterm Strich?“

Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen sind der Leiter des E-Werks, Helge Dannat, und der Betriebsleiter des Bads, Kay Schulze, eingeladen.

„Selbstverständlich können im Anschluss an das Hauptthema auch noch andere Fragen aus der politischen Landschaft angesprochen werden“, betont Moderator Kallendorf.

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