Kita Quelkhorn feiert Wiedereinzug / Heute offene Tür im sanierten Domizil

Zurück im eigenen Zuhause

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Kita-Leiterin Angela Günther-Sogorski zeigt die neuen Holzbänke, die als Anziehhilfen im Kindergarten genutzt werden.

Quelkhorn - Die Kinder spielen wieder in ihrer vertrauten Umgebung. Nach dem verheerenden Wasserschaden in ihrem Domizil und der notgedrungenen Aussiedlung der kommunalen Kindertagesstätte Quelkhorn in die alte Schule in Rautendorf kehrten Kinder und Erzieherinnen jetzt nach einem Jahr in ihr von Grund auf saniertes Kita-Gebäude an der Quelkhorner Landstraße zurück. „Wir fühlen uns wohl“, strahlt Kita-Leiterin Angela Günther-Sogorski sichtlich erleichtert. Heute ab 11 Uhr feiert die Einrichtung den Wiedereinzug und die Rückkehr in die gewohnte Umgebung mit einem Tag der offenen Tür.

Interessierte sind herzlich eingeladen mitzufeiern und sich das neue alte Haus anzusehen. „Wir feiern aber nicht nur die Rückkehr, sondern auch das 20-jährige Bestehen der Kindertagesstätte und verbinden den Anlass außerdem damit, unseren neuen Krippenanbau der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Günther-Sogorski. Nach der Festeröffnung um 11 Uhr durch Vertreter der Gemeinde Ottersberg stehen Hausbesichtigung, Mitmachspiele, Kaffeetafel, Eisverkauf und ab 14 Uhr auch ein Flohmarkt auf dem Programm

Als im Mai 2014 Experten das Ausmaß des Wasserschadens in der Kita Quelkhorn ermittelten, war der Schock groß. „Das Wasser war auf 90 Prozent der Fläche in den Boden gedrungen“, erinnert der kommunale Gebäudemanager Heiko Szczesny. Damit war klar, dass der gesamte Kindergarten geräumt und saniert werden musste. Zum Glück fand sich ein Übergangsquartier in der Nähe: die leer stehende alte Schule in Rautendorf, die ein Jahr und damit länger als geplant genutzt werden musste. „Die Schule mussten wir als provisorische Lösung für einen Kindergarten und eine Krippe erstmal herrichten. Inklusive der Miete hat der Umzug die Gemeinde 58000 Euro gekostet“, schildert Szczesny.

Parallel zur langen Trocknung und Komplettsanierung des Kindergartens erweiterte die Gemeinde die Quelkhorner Einrichtung gleich um einen Anbau für eine weitere Krippengruppe im Obergeschoss. Laut Szczesny erstattete die Versicherung 160000 Euro für den Wasserschaden. Der Krippenanbau kostete ebenfalls 160000 Euro, wobei 151000 Euro als Fördermittel an die Gemeinde flossen. „Im Laufe der Baumaßnahme erhöhten sich die Fördermittel, so dass das Geld noch ausreichte, um die Heizungsanlage zu erneuern“, berichtet Szczesny. Er ergänzt. „Die Baumaßnahme haben wir genutzt, um die Raumsituation des Gebäudes weiter zu optimieren.“ Die Entwürfe dazu fertigte Architektin Heidi Plautz-Mathews an.

woe

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