Johannes Haltermann bereitet alles selbst zu

Haus Berkelmann hat neuen Inhaber

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Die neuen Inhaber des Hauses Berkelmann Johannes (li.) und Henning Haltermann (re.) mit Hannah Schwarz-Kaschke, die den Abend moderierte.

Fischerhude - Das Haus Berkelmann als Restaurant mit einer langen Tradition in Fischerhudes Ortsmitte hat den Besitzer gewechselt. Um die neuen Besitzer kennenzulernen, lud der CDU-Gemeindeverband Ottersberg am Donnerstagabend zu seinem Neujahrsempfang ins Haus Berkelmann ein. Und viele Gäste aus Politik, der Wirtschaft, der Kultur und der Vereine im Flecken Ottersberg kamen.

Die Gerüchteküche brodelte seit Wochen heftig. Doch nun ist es offiziell: Johannes Haltermann, unterstützt von seiner Lebenspartnerin Asil Al Famimie, übernimmt das Restaurant und wird künftig die Traditionsgaststätte betreiben.

Vor fünf Jahren habe er sich in das Haus und die gute Küche verliebt, stellte sich Johannes Haltermann den mehr als 70 Gästen vor. Offenbar gilt die emotionale Verbundenheit nicht nur dem Haus. Denn in diesem Restaurant fand der gelernte Koch mit Asil Al Famimie auch seine große Liebe.

Schon bald geht das Haus in den Besitz der Familie Haltermann über. Die Vorgeschichte: Ingo Tietjen hat vor Jahrzehnten bei Hinrich Haltermann als Vorarbeiter im Betrieb gearbeitet, berichtete Henning Haltermann an dem Abend. Danach habe man sich mehrere Jahrzehnte aus den Augen verloren. Durch glückliche Umstände trafen sich Ingo Tietjen und Henning Haltermann wieder. „Und irgendwann kam Ingo auf uns zu und bot uns das Haus Berkelmann an, das er schon einige Jahre lang betrieb“, berichtete Henning Haltermann.

„Jeder ist als Gast bei uns willkommen. Wir setzen hohe Maßstäbe und bereiten die Speisen alle selbst zu, mit Ausnahme von Mayonnaise und Ketchup. Wir sind ein junges Team und brennen für die Idee, dieses Restaurant zu betreiben“, betonte Johannes Haltermann.

Mit Applaus bedankten sich die Anwesenden für seine offenen Worte und für das gute Essen, das ihnen zuvor das Team serviert hatte. In seiner kurzen Begrüßung ging Ottersbergs CDU-Chef Reiner Sterna, seit wenigen Wochen stellvertretender Landrat, auf die Politik im Flecken ein, erwähnte den Widerstand der Bürger gegen seismische Messungen eines Energieversorgers, der vieldiskutierte Gestaltungssatzung in Fischerhude und der drei Millionen Euro - Zuwendung des Landes für Kunstfachhochschule in Ottersberg.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Miesner thematisierte ebenfalls den großen Widerstand gegen die seismischen Messungen und sprach die Digitalisierung an. „Hier wird in Zukunft in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro bereitgestellt“, so Miesner.

CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Rebentisch erklärte: „Die Gemeinde wächst. Bei uns wohnen 12 900 Einwohner, soviel wie noch nie. Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, besser zu kommunizieren. Wir müssen drei Kindergärten erweitern, drei Feuerwehrhäuser bauen und in die Schulen investieren. Wir haben also noch viel vor.“

Das Duo Ari-Oso umrahmte den Abend musikalisch mit Melodien dem Klassik- und Musical-Genre.    

woe

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