Info im Ottersberger Schulausschuss / Ja zu digitalen Tafeln an Wümmeschule

Viele Geburten, mehr Schüler

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Walter Schlöffel-Pitschke, Rektor der Wümme-Schule, vor einem Whiteboard.

Ottersberg - Die Wümme-Schule will der Flecken Ottersberg in den kommenden drei Jahren mit digitalen Schultafeln ausstatten. Darauf verständigte sich der Schulausschuss der Gemeinde auf seiner jüngsten Sitzung.

Das Gymnasium ist bereits mit den sogenannten Whiteboards ausgerüstet. In der Wümme-Schule verfügen nur die Fachräume über die digitalen Schultafeln. Nun sollen auch die 16 allgemeinen Unterrichtsräume in den kommenden drei Jahren gegen die jetzigen Kreide-Tafeln ersetzt werden. Die Anschaffung kostet insgesamt 27000 Euro.

Erstmalig organisierte Martina Baestlein von einer Consultingfirma im Januar dieses Jahres eine Berufsmesse in der Wümme-Schule mit zehn Firmen aus der Region. Weil die Messe ein voller Erfolg war, die Schüler sich an den Ständen intensiv über die Berufe informieren konnten, empfahl der Ausschuss die praxisorientierte Berufsmesse am 22., 25. und 26. Januar 2016 zu wiederholen. Auch das Gymnasium will sich nun daran beteiligen. Bei der Diskussion um Unterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen in den Schulen übernahm der Ausschuss die zugeteilten Budgets des Vorjahres. In der kommenden Woche berät der Finanzausschuss darüber.

Ferner informierte Verwaltungs-Vize Jürgen Buthmann-von Schwartz den Ausschuss über die Entwicklung der Schülerzahlen in den kommenden Jahren. Durch die starken Jahrgänge seien die fünften Klassen an der Wümme-Schule und am Gymnasium dreizügig. „Langfristig gesehen verzeichnen wir bis 2021 durch hohe Geburtsraten ein Ansteigen der Schülerzahlen“, teilte der Verwaltungs-Vize mit. Die Zahlen könnten sich noch durch den Zuzug von Familien bei aktuell mehr als 12000 Einwohnern im Flecken eher nach oben als nach unten korrigieren, so der Verwaltungsmann, der den Ausschuss darauf hinwies, dass der Flecken im Jahr 2014 126 Geburten zählte. „Diese Zahl könnten wir auch in diesem Jahr wieder erreichen“, glaubt Buthmann-von Schwartz.

Zudem gab er bekannt, dass die Schülerbeförderung zwischen Ottersberg und dem Sottrumer Gymnasium sich durch den Einsatz weiterer Busse besonders in den Nachmittagsstunden verbessert hat. „Der ZVBN hat seit dem 1. Oktober für die Dauer von zwei Jahren einen Probebetrieb zwischen Ottersberg und dem Sottrumer Gymnasium eingerichtet. Danach fährt ein Bus von Sottrum nach der achten Stunde um 15 Uhr und nach der zehnten Stunde um 16.30 Uhr nach Ottersberg.“

woe

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