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„Täglich bis zu 1000 Menschen geimpft“

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Von: Petra Holthusen

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Offenes Impfen
Offenes Impfen ist in der Station des Landkreises Verden im Posthausener Einkaufszentrum Dodenhof weiterhin an drei Tagen in der Woche möglich. Das Archivbild zeigt Clemens Keitsch (l.) und Hans-Peter Mnich von den mobilen Impfteams des Kreises bei der Eröffnung der Impfstation in Posthausen. © Dodenhof/Hake

Posthausen – Dodenhof unterstützt auch im neuen Jahr die Impfkampagne „Leben statt Lockdown“ des deutschen Einzelhandels. Darauf weist das Posthausener Unternehmen in einer Pressemitteilung hin. Die rund 600 Quadratmeter große Impfstation bei Dodenhof ist im Bereich der „Genießerwelt“ mit Zugang von der Shop-Mall aus zu finden. Hier nehmen die mobilen Impfteams des Landkreises Verden weiterhin Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 vor.

An drei Tagen in der Woche können sich Impfwillige ab zwölf Jahren ohne Voranmeldung gegen das Coronavirus immunisieren lassen. Die Öffnungszeiten der Impfstation in Posthausen wurden laut einer Pressemitteilung des Landkreises Verden aufgrund der zurückgehenden Nachfrage mit Beginn des Monats Februar leicht angepasst: Freies Impfen ist demnach ab sofort immer donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr. Aktuell sei hier nicht mehr mit Wartezeiten zu rechnen. Während der Öffnungszeit am kommenden Samstag, 5. Februar, bieten die mobilen Impfteams in Posthausen übrigens eine Impfaktion ausschließlich mit dem Vakzin von Biontech an, teilt der Landkreis weiter mit.

Für eine Boosterspritze in der offenen Impfstation muss nach Angaben des Landkreises die Zweitimpfung mindestens drei Monate zurückliegen. Zweitimpfungen für Personen, die bislang einmalig Johnson & Johnson erhalten haben, erfolgen zur Vervollständigung der Grundimmunisierung bereits nach vier Wochen. Die einzuhaltenden Zeitintervalle sind durch Vorlage des Impfausweises, des digitalen Impfzertifikats oder einer Ersatzbescheinigung nachzuweisen.

Die kostenlose Impfung kann unabhängig vom Wohnort in Anspruch genommen werden. Die medizinischen Teams arbeiten mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna. Mitzubringen sind ein Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – ein Impfausweis. Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren benötigen die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten und eine Kopie von dessen Personalausweis.

Um die Wartezeit vor Ort zu verkürzen, können die erforderlichen Aufklärungs- und Einwilligungserklärungen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden. Die Vordrucke sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-verden.de/coronaimpfung abrufbar.

„Wir freuen uns sehr, dass das unkomplizierte Impfangebot in unserem Shopping-Center bislang so gut angenommen worden ist und hier täglich bis zu 1000 Menschen geimpft werden konnten“, wird Centermanager Sönke Nieswandt in der Pressemitteilung von Dodenhof zitiert. Und weiter: „Das Aufrechterhalten der Impfkampagne auf diesem hohen Niveau ist für die Eindämmung der Corona-Pandemie immer noch ein zentraler Baustein, damit wir im Herbst hoffentlich nicht vor einer neuen Welle stehen.“

Neben der Impfstation ist auch das Testzentrum auf dem Gelände des Shoppingcenters in Posthausen weiterhin in Betrieb. In den Räumen des ehemaligen Reifencenters nehmen Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) immer freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr kostenlose Corona-Schnelltests vor. Das DRK bittet für den reibungslosen Ablauf jedoch um Terminbuchung – online unter www.rotkreuz-verden.de/corona-testzentren. Auch in der Apotheke bei Dodenhof können sich Bürgerinnen und Bürger nach Angaben des Unternehmens von montags bis samstags kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

Für den Besuch des Einkaufszentrums in Posthausen ist – wie nach gerichtlichem Beschluss im gesamten Einzelhandel in Niedersachsen – kein „G-Nachweis“ notwendig. Kundinnen und Kunden müssen also fürs Shoppen keine Impfung oder Genesung vorweisen. „Der Wegfall der 2G-Regel im Handel war die richtige Entscheidung“, betont Centermanager Nieswandt. Das Tragen einer FFP2-Maske biete nach neuesten Erkenntnissen einen sehr sicheren und ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung beim Einkaufen.

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