Gitarrengruppe der Landfrauen feiert 25-jähriges Bestehen

Hofkonzert für sich selbst

Die Gitarrengruppe der Landfrauen musiziert seit 25 Jahren zusammen. Zum Jubiläum spielten die Frauen ein kleines Freiluft-Konzert für sich selbst und feierten anschließend bei einem Festessen auf Albers Diele.
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Die Gitarrengruppe der Landfrauen musiziert seit 25 Jahren zusammen. Zum Jubiläum spielten die Frauen ein kleines Freiluft-Konzert für sich selbst und feierten anschließend bei einem Festessen auf Albers Diele.

Otterstedt – Der Aufruf zum Mitmachen war damals ein voller Erfolg: Mit 34 Frauen und vier Männern startete der Landfrauenverein Ottersberg im September 1995 mit seiner Gitarrengruppe. Die musikalische Anleitung der motivierten Truppe übernahm zu Beginn Anneliese Cordes aus Bülstedt. Diese Anfänge liegen nun 25 Jahre zurück.

Vorige Woche feierte die Gitarrengruppe ihr Silberjubiläum auf Albers Hof und Diele in Otterstedt – coronabedingt ohne das ursprünglich geplante öffentliche Konzert. Nur die engsten Nachbarn durften den Saitenklängen lauschen, als die von Elma Ringmann und Gertrud Albers geleitete Gruppe ein kleines Freiluft-Konzert für sich selbst spielte. Danach gingen die Damen zu Tisch und feierten das 25-jährige Bestehen ihrer Musikgruppe mit einem gemeinsamen festlichen Essen.

„Aktuell zählen wir noch 14 Aktive, darunter einen Mann“, berichtet Gertrud Albers. „Am ersten Übungsabend vor 25 Jahren“, so erinnert sie sich, „erschienen so viele Interessierte, dass wir Gruppen bilden mussten.“ Unter den Mitbegründerinnen der Gitarrengruppe waren damals auch Mitarbeiterinnen aus den Kindergärten, die das Instrumentalspiel und das Singen dazu für ihre berufliche Arbeit lernen und vertiefen wollten. Gerade „weil unser Spiel mit Singen verbunden ist, haben wir am ersten Abend damals einen Kanon dreistimmig gesungen und gespielt“, erinnert sich Gertrud Albers.

Ihren ersten Auftritt hatte die Gitarrengruppe bei der Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins 1995. In den Jahren danach begleitete sie Gottesdienste in Otterstedt und Fischerhude zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Anlässen. Aber auch in der Posthausener und in der Ottersberger Kirche trat die Gruppe immer wieder auf. „Wir spielen gerne in Kirchen, weil dort die Akustik gut ist und die Gäste uns optimal hören“, sagt Gertrud Albers. Und: „Regelmäßig spielen wir in der ersten Märzwoche auch beim Fest zum internationalen Frauentag in Buthmanns Hof. Manchmal treten wir außerdem bei Familienfesten oder in Seniorenheimen auf.“

Das Repertoire der singenden Gitarrenspielerinnen erstreckt sich von kirchlichen Liedern über Volksweisen bis hin zu alten Schlagern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Zwei kleine Italiener“.

Zum Bedauern von Gertrud Albers und ihren Mitstreiterinnen „erschwert die Coronakrise unser Singspiel. Wir musizieren deshalb zurzeit auf dem Kirchplatz im Freien oder im offenen Carport“. Für die Zukunft hofft die traditionsreiche Gitarrengruppe auf Lockerungen – und damit auf „Erleichterungen zum Üben“.  woe

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