Kletterwand mit Gemälde

TSV Ottersberg präsentiert sich und neue Wümme-Halle

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Alle Großsponsoren vor der neuen Kletterwand – mit einem Motiv aus dem Elbsandsteingebirge, geschaffen von Gernot Schell. 

Ottersberg - Sie kamen. Und sie staunten. Und alle fanden das Geschaffene beeindruckend. Am Sonntagmorgen weihte der TSV Ottersberg die neue Wümme-Halle mit einem Tag der offenen Tür ein, stellte dabei die neue Kletterwand als turnerischer und optischer Farbtupfer des Neubaus in einer Ecke der Halle der Öffentlichkeit vor und informierte über sein Sportangebot.

Bürgermeister Horst Hofmann hieß die mehr als 200 Gäste recht herzlich willkommen und betonte, er sei stolz auf die neue Sporthalle.

Zur Einweihung hatte der TSV-Vorstand alle Sponsoren eingeladen, die den Bau der Kletterwand ermöglicht hatten. So bedankte sich Jochen Hinrichs, Vorsitzender des TSV Ottersberg, Turnen, Handball, Badminton, Tischtennis, bei allen Sponsoren, bei seinen Vorstandskollegen und bei der Gemeinde für ihren Einsatz.

Die Idee zu einer Kletterwand sei aus dem Verein gekommen. Der Vorstand habe das Projekt begrüßt und sich für die Umsetzung stark gemacht, so Hinrichs. „Insgesamt haben 140 Spender eine Summe von mehr als 23 000 Euro aufgebracht, mit der wir das Projekt umsetzen konnten. Die Spenderbeiträge reichten von kleinen Geldbeträgen über fünf Euro bis zu hohen Summe von 5 000 Euro. Die Stiftung der Kreissparkasse, die Volksbank Wümme-Wieste über ihr Crowdfunding-Portal, der Kreissportbund, eine Förderstiftung eines großen Bremer Autobauers oder auch das Ottersberger Gymnasium mit einem Run-for-Help haben uns großzügig unterstützt“, so der TSV-Vorsitzende.

Am höchsten Punkt acht Meter

„Die Kletterwand besteht aus zahlreichen Elementen von einem Quadratmeter Größe. Am höchsten Punkt ist sie acht Meter hoch“, berichtete Schatzmeister Rudi Mantke den Gästen. Und der Kassenwart erwähnte auch das Kunstwerk: „Vereinsmitglied Gernot Schell bemalte die freien Flächen der Hallenecke mit einem Motiv aus dem Elbsandsteingebirge. Dafür bedanken wir uns recht herzlich.“ Gernot Schell dazu: „Die Ecken waren zu kahl neben den Elementen. Da habe ich mich bereit erklärt, die Wand zu gestalten. Zwei Wochen habe ich daran gemalt. Ich habe es gerne getan.“

Anschließend hatte jeder, der wollte unter fachkundiger Anleitung und Sicherung durch geschultes Personal die Möglichkeit die Kletterwand zu besteigen.

Auch die Tischtennissparte nutzte die Gelegenheit und stellte sich beim Tag der offenen Tür vor.

Heiko Szczesny, der Gebäudemanager der Verwaltung und als Bauleiter maßgeblich für den Bau der Halle verantwortlich, erklomm die Kletterwand als erster. Viele weitere sollten an diesem Tag folgen.

Parallel dazu stellten sich die Sparten mit ihrem Angebot vor. Infotafeln an den Kabinen dokumentierten das Geschaffene mit Fotos. J woe

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