Hilfs- und Rettungsorganisationen präsentieren bei Dodenhof ihre Arbeit

Schaulustige ausnahmsweise ausdrücklich erwünscht

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Gemeinsam kümmerten sich DLRG Otterstedt und THW Achim um einen „verunglückten“ Taucher.

Posthausen - Nicht wenige Menschen stoppten, schauten und staunten, als unter dem Motto „Helfer im Einsatz“ zahlreiche ehrenamtliche Aktive von Hilfs- und Rettungsorganisationen aus der Region an zwei Tagen auf dem Vorplatz des Einkaufszentrums Dodenhof in Posthausen ihre Arbeit vorstellten. Und bei den spektakulären Vorführungen war das ansonsten verpönte Gaffen nicht nur ausnahmsweise erlaubt, sondern sogar erwünscht.

DRK, Feuerwehr, DLRG, THW... – sie rücken im Landkreis aus, wenn medizinische Notfälle eintreten, wenn es brennt, wenn ein Unfall passiert ist oder wenn technische Hilfe gebraucht wird.

Mit insgesamt mehr als 100 Aktiven pro Tag stellten in Posthausen die Ortsfeuerwehren Achim und Dörverden, die DLRG Otterstedt, der DRK-Kreisverband, die Polizei und das Technische Hilfswerk aus Achim und Verden ihre Fuhrparks mit Einsatz, Lösch- und Rettungswagen aus und informierten das interessierte Publikum über ihre Aufgaben und Arbeitsweisen. Und Christian Probst, Ortsbeauftragter des THW Achim, erklärte zufrieden: „Die Aktionen hier werden gut angenommen.“

Als Höhepunkte präsentierten die Hilfsorganisationen auf einer abgesperrten Aktionsfläche Übungen in simulierten großen Einsatzszenarien.

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Aktive der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) des DRK-Kreisverbandes mimten die Opfer mit aufgeschminkten Brand- und Schnittverletzungen. So sah das Publikum, wie die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr eine eingeklemmte Person aus einem Wagen mittels Rettungsschere und Spreizer befreiten, das THW von einem acht Meter hohen Gerüstturm einen Menschen mit Bergungsgerät abseilte und die DLRG einen Taucher aus dem Wasser rettete.

Die Großübung der beteiligten Organisationen zeigten die Helfer mehrfach an den beiden Aktionstagen, stets umringt von mehreren hundert Interessierten. Bei der letzten Übung sprang das THW für die Freiwillige Feuerwehr Dörverden ein, die zu einem echten Einsatz abrücken musste.

woe

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