„Hilfe und Tat“ packt für die letzten Hilfstransporte dieses Jahres nach Polen

Podziekowanie heißt auf Polnisch dankeschön

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Ein urkundlicher Dank („Podziekowanie“) aus Bartoszyce (Bartenstein) an „Hilfe und Tat.

Ottersberg - Wie sie das alles geschafft haben, wissen die Fahrer selber nicht, doch die ellenlange Liste der bisherigen Transporte beweist es: Von März bis September fuhr das altbewährte Team des Vereins „Hilfe und Tat“ bereits elf Hilfstransporte nach Osteuropa.

Im April ging eine Lieferung von Spendengütern zur Sozialhilfeabteilung der Stadt Nesterov (Stallupönen-Ebenrode) in der russischen Exklave Kaliningrad, die anderen Hilfslieferungen waren allesamt für die Region Ermland-Masuren im früheren Ostpreußen, dem heutigen Polen bestimmt.

Obwohl sich ein wachsender Wohlstand in den polnischen Großstädten erkennen lässt, ist für die mittellose Bevölkerung in der Grenzregion zu Kaliningrad nach wie vor die Unterstützung durch „Hilfe und Tat“ unerlässlich. Hier reichen die Einkünfte – besonders der älteren Menschen – gerade für den Kauf von Nahrungsmitteln. Bekleidung, Schuhe und Haushaltswaren bleiben unerschwinglich. Geschirr, Kochtöpfe, Besteck, Bettwäsche und Handtücher aus den Ottersberger Spendentransporten finden deshalb in den Sozialämtern und Kinderheimen dankbare Abnehmer.

Nicht alltägliche Hilfsgüter wie medizinische Geräte, Dialysestühle, Toilettenstühle, Massage- und Untersuchungsliegen, Rollstühle sowie medizinisches Verbrauchsmaterial, unter anderem palettenweise Inkontinenzartikel, lieferte „Hilfe und Tat“ an das Krankenhaus und die Johanniter- Sozialstation in Bartoszyce (Bartenstein) sowie an die staatlichen Senioren- und Pflegeheime in Pelplin. Zu Herzen gehende Dankesworte von den Einrichtungsleitungen an den „Hilfe und Tat“-Vorsitzenden Uwe Remmers zeigen, dass diese außergewöhnliche Hilfeleistung in hohem Maße wertgeschätzt wird.

Auch Zbigniew Nadolny, stellvertretender Landrat des Kreises Bartenstein, brachte in einer Dankesurkunde zum Ausdruck, welche große Hilfe die jährlichen Spendentransporte aus Ottersberg für die Bevölkerung im Kreis Bartenstein bedeuten. Der Freundeskreis „Rosch“ aus Pisz (Johannisburg) mit seinem Vorsitzenden Dietmar Leymaczyk hob in einem Dankesbrief besonders den unermüdlichen Einsatz der Fahrer hervor, die jährlich mehrmals die weite Strecke von 1100 Kilometern auf sich nehmen, um die verarmten Menschen in den verstreut liegenden Weilern der Johannisburger Heide zu unterstützen.

Packen und Sortieren im Lager in Achim: Nur einwandfreie Kleidung kommt in die Kartons.

Die große Dankbarkeit aller Empfänger, die auch in den alljährlichen Weihnachtsgrüßen ersichtlich ist, und nicht zuletzt der überaus herzliche Kontakt zu vielen Menschen in dieser Region motivieren die Gruppe der aktiven „Hilfe und Tat“-Mitglieder am Ende jeder Saison weiterzumachen. Allerdings sind diese kostenintensiven humanitären Aktionen nur durch die Unterstützung der vielen Einzelspender, des Landkreises Verden und der Mitarbeit von aktiven Vereinsmitgliedern möglich. Nur durch den regelmäßigen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Annahme sowie beim Sortieren, Packen und Laden können die voll beladenen Fahrzeuge termingerecht zwischen März und November gen Osten rollen.

Im Lager in Achim organisieren die fleißigen „Hilfe und Tat“-Mitglieder gerade die letzten Fahrten des Jahres. Nach einer dreimonatigen Pause geht es dann im kommenden Jahr weiter. Deshalb ist „Hilfe und Tat“ weiterhin auf die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung angewiesen. Sachspenden werden auch in der Winterzeit immer am ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr auf dem Gelände der Firma Kältetechnik Ralf Schulz im Gewerbegebiet Achim-Ost angenommen. Eine detaillierte Spendenliste ist im Internet unter www.hilfe-und-tat.eu aufgeführt. Weitere Auskünfte erteilt Uwe Remmers unter Telefon 04205-7576.

fet

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