Neues Album im Ottersberger Studio Hire

„Gospel Connection“: Gute Stimmen – gute Charaktere

Micha Keding (vorn) und die Chormitglieder der „Gospel Connection“ Fotos: häg

Ottersberg - Von Bernd Hägermann. Die musikalische Zusammenarbeit von Micha Keding und Christian Mayntz ist eine sehr gedeihliche. Als Chorleiter der „Gospel Connection“ hat Keding seit 2007 bereits etliche CDs im Ottersberger Studio Hire von Mayntz eingespielt, der die Produktionen als Toningenieur mit technischem Feinschliff veredelt.

In der vergangenen Woche wurde die achte CD des Chores, den laut Keding gute Stimmen und ebensolche Charaktere kennzeichnen, fertiggestellt. Es ist ein Best-of-Album, das den Hörern die Möglichkeit eröffnet, die Entwicklung des Ensembles über die Jahre zu verfolgen und zudem Neues zu entdecken.

Solche Neuentdeckungen sind Titel wie „I Almost Let Go“, aber auch „Rejoice“ oder das „Morgenlicht“. Dazu gesellen sich schon bekannte Kompositionen wie „The Gospel Train“, „I´m On My Way“, „You Make Me Sing“ oder „By His Mercy“ und „Woza Nkosi“.

Aufnahme läuft.

Micha Keding und Christian Mayntz haben sich vor etlichen Jahren auf einem Festival kennengelernt. Die gegenseitige professionelle Wertschätzung wurde schnell um eine zwischenmenschliche Komponente erweitert: „Wir haben uns verstanden und fanden uns sofort sympathisch“, sagt Keding und singt dann das Hohelied auf die Arbeitsweise des Toningenieurs Mayntz: „Christian ist klar in seinen Ansagen, aber dabei immer freundlich und respektvoll. Ganz gleich, ob er mit bekannten Profis oder ambitionierten Amateuren zusammenarbeitet.“ Der Studioatmosphäre ist das zuträglich – und diese beeinflusst bekanntlich maßgeblich die Qualität des endgültigen Produkts.

Die Connection hat derzeit 30 Mitglieder. Die Sängerinnen und Sänger kommen alle aus dem norddeutschen Raum. Bewerben für eine Aufnahme im Chor kann man sich nicht. Die Auswahl trifft alleine Micha Keding, gewissermaßen als Eine-Person-Scouting-Abteilung: „Stimmt genau“, sagt der Musiker, der seit dem 1. September 2019 auch als festangestellter Pop-Kantor des Kirchenkreises Verden wirkt.

Weil die Qualität der „Gospel Connection“ in Musikerkreisen bekannt ist, gilt eine Anfrage von Keding immer als überlegenswert. Absagen erhält der 43-jährige, der an der Hochschule für Künste in Bremen studierte und um musikalische Einfälle und Projekte niemals verlegen scheint, so gut wie gar nicht.

Das jüngste Mitglied des Chores ist Anfang 20, das älteste bereits Rentner und Ende 60. Für den musikalischen Zusammenhalt spielt das Alter der Akteure keine Rolle, deren stimmliches Vermögen schon. Und das ist bei der „Gospel Connection“ bemerkenswert gut.

• Die neue CD erscheint zwar erst am 1. September, Freunde guter Vokal-Musik können sich aber schon auf ein baldiges Konzert freuen: Am 1. März singt die „Gospel Connection“ ab 17 Uhr in der Achimer St.-Laurentiuskirche. Mit dabei ist dann auch die schwedische Formation „Reflex“.

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