Technische Ausrüstung wird ab Montag installiert

Dea startet Fördertest bei Grasdorf

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Die Bohrung „Völkersen Z6“ besteht seit 2012. Von ihr wurde nun „Z6a“ abgeleitet.

Grasdorf - Die Dea Deutsche Erdoel AG wird in den kommenden Tagen die vor kurzem fertig gestellte Bohrung „Völkersen-Nord Z6a“ einem Fördertest unterziehen. Vom Ergebnis dieses Tests wird es abhängen, ob die Erdgas-Bohrung in Produktion geht, teilt das Unternehmen mit.

In einem ersten Schritt werden Mitarbeiter der Dea sowie der beteiligten Dienstleister ab Montag, 20. November, das technische Equipment auf dem Betriebsplatz der Bohrung bei Grasdorf aufbauen. Daran schließt sich die sogenannte „Freiförderung“ der Bohrung an.

Da unter anderem der Druck des aus der Tiefe strömenden Erdgases noch stark schwankt, kann es in diesem Arbeitsschritt nicht in umschlossenen Systemen verbrannt werden. Hierzu wird am 24. und bei Bedarf auch am 25. November phasenweise eine konventionelle Fackel eingesetzt. Bevor das Gas zur Fackel gelangt, werden die in ihm enthaltenen Spuren von Quecksilber mittels eines speziellen Adsorbers zuverlässig vom Gasstrom abgetrennt und von einem dafür zertifizierten Unternehmen fachgerecht entsorgt.

Fackel-Betrieb nur vorübergehend

Die Fackel werde nur so lange eingesetzt, bis „Völkersen-Nord Z6a“ an die auf dem Betriebsplatz installierte Gastrocknungsanlage angeschlossen ist. Über sie laufe auch der eigentliche Fördertest, der Ende November abgeschlossen sein soll.

„Alle Arbeiten wurden dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zeitgerecht angezeigt und von diesem genehmigt“, berichtet Dea-Pressesprecher Heinz Oberlach.

„Völkersen-Nord Z6a“ war in den zurückliegenden fünf Monaten in einer Tiefe von 3800 Metern als Ablenkung aus dem Bohrloch der seit 2012 bestehenden „Völkersen Z6“ heraus gebohrt worden. Ihr „Landepunkt“ befindet sich in einem Erdgas führenden Bereich der Sandsteinschicht „Rotliegendes“ in einer Tiefe von rund 5000 Metern.

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