Ottersberger Flüchtlingskoordinatorinnen hören auf

Wie geht’s weiter mit Ankommen und Integration?

Ottersberg - 287 geflüchtete Menschen aus 18 verschiedenen Herkunftsländern, darunter 85 Kinder und Jugendliche, leben zurzeit in 37 Unterkünften in den Ortschaften des Fleckens Ottersberg.

190 Flüchtlinge sind nach der jüngsten Statistik der Gemeindeverwaltung im Kernort Ottersberg zu Hause, 48 in Fischerhude und Quelkhorn, 28 in Otterstedt, 21 in Posthausen. Um das Ankommen und die Integration kümmern sich neben den offiziellen Stellen auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer. 

Für die Koordinierung der Flüchtlingsarbeit im Flecken Ottersberg hatte die Gemeinde vor einem Jahr, zunächst befristet bis Ende 2017, eine hauptamtliche Vollzeitstelle im Rathaus geschaffen, die sich seit Februar 2016 Nele Peek und Katharina Connellan teilen. Beide scheiden aus familiären Gründen in Kürze wieder aus dem Beschäftigungsverhältnis aus. 

Anlass für den Sozialausschuss des Gemeinderates zu diskutieren, wie die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingskoordination gerade unter dem Aspekt der Integrationsbemühungen in Zukunft aussehen kann und soll. Eine erste Beratung findet in der Sozialausschusssitzung am Montag, 10. April, ab 19.30 Uhr im Rathaussaal statt.

In der Sitzung, die für interessierte Zuhörer öffentlich ist, werden die derzeitigen beiden Flüchtlingskoordinatorinnen über ihre bisherige Arbeit, den Umfang und die künftigen Aufgaben berichten. 

Nach Angaben der Gemeindeverwaltung hat das von den Koordinatorinnen abgesteckte und übernommene Aufgabengebiet bisher insbesondere folgende Bereiche umfasst: Unterstützung und Vernetzung der ehrenamtlichen Tätigkeiten im Flecken Ottersberg, enge Zusammenarbeit mit allen relevanten Einrichtungen, Behörden, Trägern und Akteuren in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit im Flecken und im Landkreis, Vorbereitung des Zuzugs von Geflüchteten und deren Empfang, Schaffung von Strukturen, um Geflüchtete im Flecken willkommen zu heißen, Vermittlung von Ehrenamtlichen zur individuellen Unterstützung der Geflüchteten bei Herausforderungen des täglichen Lebens, Initiierung, Unterstützung und Entwicklung von Projekten für und mit Geflüchteten, Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Netzwerkgruppen und Erfahrungsaustauschtreffen für Ehrenamtliche und Geflüchtete sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, um zum Abbau von Vorurteilen beizutragen und Hintergrundinformationen zu vermitteln. Wie diese Arbeit konkret aussieht, legen Nele Peek und Katharina Connellan am Montag dar.

pee

Rubriklistenbild: © dpa

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