„Up and Away“: Otterstedter Luftfahrtfotograf Dietmar Plath stellt in Hamburg aus

In 48 Fotos um die Welt

„Up and Away“: 48 großformatige Fotos aus aller Welt stellt der Otterstedter Luftfahrtfotograf Dietmar Plath ab nächste Woche in der „Open Art“-Freiluftgalerie des Überseequartiers in Hamburg aus.

Otterstedt/Hamburg - Von Petra Holthusen. Der Otterstedter Dietmar Plath gehört zu den renommiertesten Luftfahrtfotografen weltweit. An die zehn Bildbände und zahlreiche Fotoreportagen für große Magazine hat er veröffentlicht. Selbst wer Flugzeuge einfach als nützliche Erfindung ansieht und ihnen ansonsten emotionslos gegenüber steht, kommt beim Betrachten der kunstvoll komponierten und brillant fotografierten Bilder von Dietmar Plath unverhofft zu der Erkenntnis: Die großen Metallvögel sind nicht nur technische Wunderwerke, sondern wahre ästhetische Schönheiten.

Flugzeuge haben Plath sein ganzes Leben lang fasziniert. Am Anfang seines Berufslebens war er viele Jahre bei Airbus beschäftigt, bevor er sich aufs Fotografieren verlegte und mit einem Fachmagazin selbstständig machte. „Ich wollte immer wissen, wo die Flugzeuge, die bei uns landen, zu Hause sind“, sagt Plath. Und so machte er sich auf die Reise dorthin: Mehr als 130 Länder auf allen Kontinenten hat er besucht, über 600 Flughäfen gesehen – und für seine Reisen seit 1991, so hat er ausgerechnet, insgesamt ein Jahr lang selbst im Flugzeug gesessen.

„Up and Away“ heißt ein Fotoband des 62-jährigen Otterstedters mit einer Sammlung seiner schönsten Bilder von exotisch designten Flugzeugen an paradiesischen Schauplätzen in aller Welt. „Up and Away“ heißt auch die Open-Air-Ausstellung von Dietmar Plath auf dem Überseeboulevard in Hamburg, die 48 spektakuläre Aufnahmen von Airbus-Maschinen im XXL-Format zeigt. Die Bilder laden die Betrachter ein zu einem Flug um die Welt und erzählen von ungewöhnlichen Zusammentreffen an besonderen Orten: eine Maschine der Thai Airways, die direkt auf dem Dach eines buddhistischen Tempels zu landen scheint, oder eine urzeitlich anmutende Echse auf den Galapagos-Inseln, die eine Maschine der ecuadorianischen Fluggesellschaft Tame in ihrer majestätischen Erhabenheit noch in den Schatten stellt. Dies ist das Lieblingsbild von Plath, wie er sagt – „obwohl das Flugzeug gar nicht so im Vordergrund steht“. Die Fotos von Dietmar Plath vermitteln eine atemberaubende Symbiose von Natur, Kultur und Technik und faszinieren mit mit ihrem hohen Fernweh-Faktor nicht nur Reisefreaks.

Zu sehen ist „Up and Away“ von Dietmar Plath ab 14. Juli in der „Open Art“-Freiluftgalerie des Überseequartiers in der Hamburger Hafencity. Veranstalter ist das Quartiersmanagement mit Unterstützung des Flugzeugherstellers Airbus. „Open Art“ zeigt jährlich zwei Ausstellungen mit Werken namhafter Fotografen, „und für mich ist es ein persönliches Highlight, hier meine Bilder zeigen zu dürfen“, freut sich Plath.

Groß ist seine Vorfreude auf die Ausstellungseröffnung am nächsten Donnerstag um 18 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Alten Hafenamt in Hamburg. Denn neben dem Hamburger Wirtschaftssenator und dem Hamburger Airbus-Standortleiter spricht bei der Vernissage Hartmut Mehdorn. Und dass der bekannte frühere Industriemanager und Maschinenbauingenieur, der in den 70er und 80er Jahren in führenden Positionen für Airbus in Bremen arbeitete, „extra aus Frankreich kommt, um etwas über mich zu sagen“, macht Dietmar Plath besonders stolz. Ebenso die Zahl der in den Monaten nach der Eröffnung erwarteten Besucher: 250.000 Menschen werden nach Berechnung der Veranstalter bis November die 48 großen Plath-Fotos gesehen haben. Und welcher Künstler kann schon auf eine solche Ausstellungsresonanz verweisen...

Wer also für die Sommerferien mal einen Trip nach Hamburg geplant hat, kann jetzt noch ein Ausflugsziel mehr ansteuern: „Open Art“ auf dem Überseeboulevard.

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