Spielerlebnis mit Holz aus nachhaltiger Quelle

Förderverein Fisch-Otter spendet Spielgerät für Grundschule Otterstedt

Bei der Übergabe des neuen Spielgeräts, das der Schulförderverein Fisch-Otter für die Grundschule Otterstedt finanziert hat – v.l.: Dorena Kaping-Burkhardt und Daniel Künzler vom Vorstand des Fördervereins, Lehrerin Maren Wagener und Sascha Baum-Stolberg von „Kinderspielkunst“.
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Bei der Übergabe des neuen Spielgeräts, das der Schulförderverein Fisch-Otter für die Grundschule Otterstedt finanziert hat – v.l.: Dorena Kaping-Burkhardt und Daniel Künzler vom Vorstand des Fördervereins, Lehrerin Maren Wagener und Sascha Baum-Stolberg von „Kinderspielkunst“.

Otterstedt / Fischerhude – Am Kirchplatz in Otterstedt können nicht nur Grundschulkinder seit Kurzem vorzüglich Balancieren und Hangeln üben: Ein neues Spielgerät hat der Förderverein Fisch-Otter für die Grundschule Fischerhude mit deren Außenstelle in Otterstedt bereits nach den Sommerferien vom Spielzeugbauer Kinderspielkunst aus Ottersberg auf dem Schulhof aufstellen lassen.

Am Mittwoch haben Vorstandsmitglieder des Vereins die Holzkombination, auf der allerlei Gleichgewichtsübungen möglich sind, der Grundschule Otterstedt offiziell übergeben.

Statt den Kindern irgendein Spielgerät aus Serienproduktion vor die Nase zu setzen, hatte die Grundschule zunächst eine Umfrage unter Schülern gestartet, und gefragt, was sie sich für ihren Pausenhof wünschen. „An erster Stelle stand ein Pool – der ist es zwar nicht geworden“, erzählt Grundschullehrerin Maren Wagener. Doch schon auf dem zweiten Platz habe der Wunsch nach einem Spielgerät zum Balancieren gestanden. „Wir haben unsere Ideen an die Firma Kinderspielkunst weitergeleitet und den Kindern anschließend den Entwurf gezeigt“, so Wagener. Stand Mittwoch lautet das Fazit: „Es kommt wirklich gut an bei den Kindern.“

Bereits im November 2020 hatte die Grundschule Otterstedt das Gerät mit dem in Ottersberg ansässigen Unternehmen sowie gemeinsam mit Daniel Künzler, dem zweiten Vorsitzenden des Fisch-Otter-Schulfördervereins, und dessen Beisitzerin Simone Rugen geplant. Das Gerät, immerhin eine Maßanfertigung, kostete 6880,58 Euro. 4800 Euro davon übernahm der Förderverein, 1000 Euro die Volksbank. Den Löwenanteil konnte der Schulförderverein aus Eigenmitteln bezahlen. Der Rest kam von orstansässigen Privatspendern und Unternehmen.

„Wir arbeiten mit nachhaltigen Materialien und wollen nicht nur ein Spielerlebnis schaffen, sondern verfolgen auch einen künstlerischen Anspruch“, sagt Spielkunst-Geschäftsführer Sascha Baum-Stolberg, der seine Kreationen eher als Spiel-skulpturen bezeichnet wissen will. Mittels Kontakten zu hiesigen Land- und Forstwirten werde größtenteils Eichenholz aus der Region verarbeitet. Vielfach bleibe dabei die natürliche Wuchsform des Baums erhalten. Für die Schule war es naheliegend, den Auftrag an Spielkunst zu vergeben. Seit vielen Jahren schmückt ein Piratenschiff den Schulhof, das ebenfalls aus der Werkstatt von Baum-Stolberg stammt. „Damit sind wir dem Kinderwunsch nachgekommen und haben auch noch ein Unternehmen vor Ort unterstützt“, so Daniel Künzler.

Der Schulförderverein hat seine Einnahmen während der Coronazeit fast ausschließlich über die Beiträge erhalten. Laut Künzler konnten bisher außer Elterncafés zur Einschulung keine größeren Aktionen zur finanziellen Aufbesserung getätigt werden. „Umso stolzer sind wir, das Gerät nun trotzdem übergeben zu können und damit ein Zeichen zu setzen, dass die Arbeit des Fördervereins wichtig ist und weitergeführt werden sollte.“

Der Förderverein finanziert, außer Spielgeräten für Schulhof oder Ganztagsangebote, auch zusätzliche Aktionen, die den Kindern kreative und kulturelle Ergänzungen zum Unterricht bieten – wie Zirkus-, Theater-, Musikprojekte oder auch Ernährungsaufklärung.

Mitstreiter willkommen

Der Schulförderverein Fisch-Otter freut sich immer über neue Mitstreiter. Wie bei Schulfördervereinen üblich, scheiden die Akteure aus, sobald die eigenen Kinder der Schule entwachsen sind. Während der Coronazeit fanden Sitzungen des Fördervereins teilweise online oder in Hybridform statt. Eine Neuwahl des Vorstands mit teilweise neuer Besetzung steht dieses Jahr noch an – in der Hoffnung, „dass sich analog zur Erholung von Corona auch der Förderverein noch mal erholt und sich neue Kräfte für die wichtige Arbeit einfinden“. Das nächste Mal trifft sich der Förderverein am Mittwoch, 3. November, um 20 Uhr in der Pausenhalle der Grundschule Fischerhude. Interessierte sind willkommen. Für die Teilnahme an der Sitzung gilt die 3G-Regel.

Weitere Info

www.gs-fischerhude.de/foerderverein.html

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