Christophorus-Gemeinde feiert Open-Air-Gottesdienst

Taufe im Dunzelbach

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Taufgottesdienst am Dunzelbach: Zehn Kinder taufte Pastorin Wiebke Ridderskamp heute in dem Flüsschen. 

Ottersberg - Ihre erste Flusstaufe feierte Sonntag bei sommerlichen Temperaturen im Park hinter dem Rathaus die ev.-luth. Kirchengemeinde Ottersberg. Barfuß und mit gerafftem Talar stieg Pastorin Wiebke Ridderskamp in die seichten Tiefen des Dunzelbachs. Ihr folgten nacheinander die Familien der insgesamt zehn Täuflinge im Alter zwischen neun Monaten und zwölf Jahren. Die Taufe der Kinder mit Wasser des Dunzelbachs verfolgten rund 200 Besucher des stimmungsvollen Open-Air-Taufgottesdienstes. Gleich im Anschluss stieg auf dem Flüsschen das erste Ottersberger Schutzengel-Entenrennen.

Nach dem Taufgottesdienst wurden die Schutzengel-Enten zu Wasser gelassen. - Foto: Woelki

Zur Taufe ihrer Kinder stiegen die Eltern barfuß die Stufen eines Treppenaufgangs hinunter und stellten sich im knöcheltiefen Wasser mit ihren Täuflingen der Pastorin gegenüber auf. Alle krempelten sich die Hosen etwas hoch – und so blieb die Festkleidung trocken. Die Paten verfolgten die Taufzeremonie gänzlich trockenen Fußes vom Steg aus.

Nach dem Ende des auch vom Wetter begünstigten Taufgottesdienstes strahlte die Pastorin zufrieden: „Einfach super, wie alle mitmachen“, freute sich Wiebke Ridderskamp. An der Gestaltung des Familiengottesdienstes im Freien hatten sich auch der ev. Kindergarten, die Konfirmanden und die Jugendfeuerwehr beteiligt. Musikalisch begleiteten der Chor OpenEars und der Posaunenchor der Kirchengemeinde den Taufgottesdienst.

Im Anschluss startete die Kirchengemeinde auf dem Dunzelbach das Entenrennen mit den kleinen, gelben nummerierten Plastikschwimmern als Spaß für die ganze Familie. An der Brücke am evangelischen Kindergarten ließ Raphaela Rode, Betreuerin der Kinderfeuerwehr Ottersberg, die zahlreichen Plastikenten zu Wasser. Von vielen Zuschauern an beiden Seiten des Dunzelbachs verfolgt, startete der erste Durchgang des „Schutzengel“-Rennens. Manche Enten sausten vom Start weg durch das Wasser, anderen versetzten Jugendliche der Jugendfeuerwehr mit Stöcken oder einem kleinen Wasserstrahl einen Schubs, damit sie von der Strömung erfasst weiter den Bach hinunterschwammen. Auf Höhe des Holzskulpturengartens baute die Jugendfeuerwehr eine Barriere auf und sammelte die Enten wieder ein.

Die kleinen Rennenten mit Schutzengel-Funktion waren im Vorfeld zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde in Ottersberger Geschäften verkauft worden. 

woe

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