Nach Brandstiftung in Wümmeschule

Drei Jugendliche verdächtigt

Ottersberg - Nach dem Brand in der Ottersberger Wümmeschule geht die Polizei davon aus, dass das Feuer von drei Jugendlichen gelegt wurde. Das teilen die Ermittler am Montag mit.

Drei 17-jährige Ottersberger räumten während den Vernehmungen ein, dass sie an der Schule ein kleines Feuer angezündet hatten, welches später auf das Schulgebäude übergriff. Für die Polizeibeamten der Ermittlungsgruppe "Wümmeschule" sei die gewonnene Erkenntnis nur ein Zwischenstand. Die Arbeit sei damit noch lange nicht beendet, heißt es weiter. 

Die Beamten müssen nun Beweismittel und Indizien dafür finden, ob das Schulgebäude vorsätzlich in Brand gesetzt wurde oder die Beschuldigten fahrlässig gehandelt haben.

Menschen kamen bei dem Brand am 14. August nicht zu Schaden. Allerdings zog der Qualm in viele Unterrichtsräume, die aufgrund der möglichen toxischen Belastung fürs Erste nicht nutzbar sind. Außerdem setzte das Feuer die Technik im Schulgebäude samt Stromversorgung außer Betrieb. 

Daher gab es für die Schüler der Wümmeschule und des Gymnasiums Otterberg zunächst außerplanmäßige Ferien. Der Unterricht läuft mittlerweile wieder nach Stundenplan – aber Alltag ist noch lange nicht eingekehrt. Knapp zwei Wochen nach dem gelegten nächtlichen Brand laufen weiter Reinigungsarbeiten und steht die erforderliche Kernsanierung des Hausmeister- und des Schulverwaltungstrakts erst am Anfang.

Rubriklistenbild: © Woelki

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