Feuer in Posthausen

Frau rettet sich noch aus brennendem Haus

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Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten den Brand von außen.

Posthausen - Komplett ausgebrannt ist am frühen Montagmorgen eine Doppelhaushälfte am Giersdorfer Damm. Die Bewohnerin, eine 52-Jährige Frau, musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sie hatte sich noch selbstständig aus dem Haus retten können. Das Feuer war von einem vorbeifahrenden Lkw-Fahrer bemerkt und umgehend gemeldet worden.

Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren aus Posthausen, Oyten und Ottersberg löschte den Brand. Der Giersdorfer Damm musste für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt werden. Angehörige einer spezialisierten Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nahmen noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf. Erkenntnisse zur Brandursache gibt es bislang nicht.

Um 3.44 Uhr hatte der Lkw-Fahrer den Brand entdeckt und über Notruf die Feuerwehr verständigt. Die Bewohnerin konnte, anders als zunächst berichtet, das Gebäude noch selbstständig verlassen, nachdem ein Rauchmelder in der Wohnung ausgelöst hatte. Der Lkw-Fahrer kümmerte sich zunächst um die Verletzte. Ein Rettungswagen brachte die Frau mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Doppelhaushälfte bereits lichterloh. Die Flammen schlugen teils meterhoch aus dem Gebäude. Die Feuerwehr musste die Arbeiten unter schwerem Atemschutz durchführen. Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden aktiv, um das größtenteils zerstörte Gebäude zu löschen. Mit Hilfe der Drehleiter aus Oyten wurden die Flammen von oben bekämpft.

Gebäude in Posthausen steht in Flammen

Durch den Brand wurde die Doppelhaushälfte komplett zerstört. Die andere, zurzeit im Umbau befindliche Hälfte wurde durch den Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde nach Abschluss der Löscharbeiten das Gebäude nach Glutnestern durchsucht. Teile des Daches mussten im weiteren Verlauf mithilfe eines Baggers entfernt werden, um noch verbliebene Glutnester im Dachbereich löschen zu können. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen der Polizei zufolge auf rund 100 000 Euro.

Erklärung: In der Eile hatte die Feuerwehr zuerst berichtet, dass der Lkw-Fahrer die Frau rettete. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich die Frau selbst rettete. 

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