Uwe Diptmar stellt ab Donnerstag im Ottersberger Rathaus aus

„Fantasie in Form und Farbe“

„Leda mit den Kranichen spielend“, ein Ölgemälde von 2011.

Ottersberg - „Fantasie in Form und Farbe“ heißt die Ausstellung von Uwe Diptmar, die am Donnerstag, 28. Februar, um 19 Uhr im Ottersberger Rathaus im Rahmen der Ausstellungsreihe „Künstler unter uns“ eröffnet wird und danach bis zum 24. Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist. Im Anschluss geht ein ausgewähltes Ölgemälde von Uwe Diptmar - „Leda mit den Kranichen spielend“ - für ein Jahr in den Bestand der gemeindeeigenen Artothek über und kann dort ausgeliehen werden.

Bei der Vernissage am Donnerstag stellt Susanne Stuwe-Thiel, Organisatorin der Ausstellungsreihe im Rathaus, dem Publikum Uwe Diptmar in einem Künstlergespräch näher vor. Alle Kunstfreunde sind eingeladen, die fantasievollen und farbstarken Werke des Quelkhorner Malers Uwe Diptmar in Augenschein zu nehmen und den Künstler kennenzulernen.

1940 in Bremen geboren und hier aufgewachsen, zog es Uwe Diptmar schon früh zur See. Gern wäre er Kapitän geworden, aber ein Augenleiden verhinderte dies. Um trotzdem seinen Wunsch wahr werden zu lassen, schlug er die Laufbahn zum Schiffbetriebstechniker ein und konnte so mehr als zehn Jahre lang die Weltmeere bereisen. Er lernte dann seine Frau kennen, gründete eine Familie und arbeitete einige Jahre als Verkaufsingenieur.

1972 entstand die eigene Firma mit Kundendienstleistungen zur „Mess- und Regeltechnik“, und Uwe Diptmar zog mit seiner Familie ins eigene Haus in Quelkhorn, in dem er auch heute noch lebt und arbeitet.

In den Anfangsjahren in Quelkhorn entstanden erste Kontakte zu Fischerhuder Malern wie Christian Modersohn, Erhard Mitzlaff und Werner Zöhl, die später enge Freundschaften wurden. Besonders dank der Inspiration durch Werner Zöhl fand Uwe Diptmar zur Malerei. Eine bleibende Verbindung: Heute arbeitet Diptmar als Vorsitzender im Vorstand des Museums Kunst am Fluss in Fischerhude (KaFF) mit, das sich die Archivierung und Präsentation des künstlerischen Nachlasses von Werner Zöhl zur inhaltlichen Aufgabe gemacht hat.

Nach 25 Jahren selbstständiger Arbeit im eigenen Betrieb hatte Diptmar sein Unternehmen verkauft und sich den Traum vom eigenen Segelschiff erfüllt: Gemeinsam mit seiner Frau befuhr er insbesondere die Ostsee. Und seit 2005 sucht er die verstärkte Auseinandersetzung in der Malerei im eigenen Atelier in Quelkhorn.

„Uwe Diptmar ist ein interessierter Mensch und hat in seinem Leben viel von unserer Erde und den Meeren gesehen. Ihn fasziniert alles Florale mit all seiner Farbigkeit und Formenvielfalt, und das bietet ihm immer neuen Anlass, künstlerische Reisen in fantastische Welten zu unternehmen“, schildert Susanne Stuwe-Thiel. Und so bekommt auch der Betrachter von Uwe Diptmars Malerei die Gelegenheit, mitgenommen zu werden auf fantasie- und farbenreiche Abenteuerreisen der besonderen Art.

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