Elisabeth Momma arbeitet sich als Integrations- und Kulturbeauftragte ein

Eine Schwäbin schwärmt vom Norden

Steigt ab dem 22. Juni voll in ihre neue Arbeit ein: Elisabeth Momma, Integrations- und Kulturbeauftragte des Fleckens Ottersberg.  
Foto: Laue
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Steigt ab dem 22. Juni voll in ihre neue Arbeit ein: Elisabeth Momma, Integrations- und Kulturbeauftragte des Fleckens Ottersberg. Foto: Laue

Ottersberg – Sie stammt aus dem Stuttgarter Raum, hat inzwischen den Norden und die Norddeutschen ins Herz geschlossen und arbeitet sich gerade in der Ottersberger Verwaltung in ihre neue Aufgabe ein – die 28-jährige studierte Kulturpädagogin Elisabeth Momma. Für ein gutes Jahr wird sie im Wümmeflecken als Integrations- und Kulturbeauftragte aktiv sein und auf dieser Stelle die in Elternzeit gehende Jana Czichos vertreten.

Die Kulturarbeit liege zurzeit naturgemäß wegen Corona ziemlich brach, bedauert Elisabeth Momma im Pressegespräch. Der Schwerpunkt liege dementsprechend auf der Betreuung von geflüchteten Menschen und Migranten, wobei viel jetzt auf dem postalischen Weg geschehe und darüber hinaus genau festgelegt werde, ob die Betreffenden besser zu Hause beraten werden können oder mit ihren Anliegen ins Rathaus kommen. Kultur kennenzulernen und jemandem eine andere Kultur nahebringen – das fließe natürlich bei dieser Arbeit durchaus mit ein.

Die 28-Jährige hat an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg Kultur und Medienbildung studiert und absolviert derzeit in Bremen – berufsbegleitend – ein Studium in Kulturmanagement. Sie hat zudem bei der offenen Jugendarbeit im Jugendtreff Camp im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach wertvolle Erfahrungen gesammelt. Zahlreiche Flüchtlinge oder Menschen aus Familien mit Migrationshintergrund nutzten diesen Treffpunkt. Ehrenamtlich engagierte sie sich außerdem in Spielevereinen und bei städtischen Veranstaltungen. Vor ihrem Wechsel nach Ottersberg arbeitete Elisabeth Momma in einer kulturellen Einrichtung ganz anderer Art: im Museumsdorf Cloppenburg.

Seit dem 2. Juni ist sie nun im Flecken aktiv. Durch Jana Czichos lernt sie den komplexen neuen Aufgabenbereich kennen. „Das Einarbeiten klappt bisher gut“, betont die neue Kraft. Ab 22. Juni wird sie eigenverantwortlich als Integrations- und Kulturbeauftragte weitermachen. Und auch längerfristig möchte sie gern in der Region blieben, in der sie bereits einige neue Freundschaften geschlossen hat.

Von Heinrich Laue

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