Update: Unbekannte Täter flüchten ohne Bargeld

Geldautomat bei Dodenhof gesprengt

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Im Einkaufszentrum Dodenhof in Posthausen ist am Dienstagmorgen ein Geldautomat gesprengt worden.

Posthausen - Ein Geldautomat im Einkaufszentrum Dodenhof in Posthausen ist am Dienstagmorgen gesprengt worden. Gegen kurz vor 3 Uhr sind die Polizei und Feuerwehr alarmiert worden. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

Die Polizei und Feuerwehr waren mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort, um den Tatort zu sichern. Die Täter hebelten laut Polizeisprecher Helge Cassens eine Tür auf und gingen zielgerichtet zu einem Geldautomaten. Sie sprengten diesen Automaten mit einem unbekannten Stoff.

Der Geldautomat wurde bei der Sprengung zwar erheblich beschädigt, doch an das Bargeld gelangten die Täter nicht. Der Automat sei laut Polizei zu stabil konstruiert gewesen. Die Täter flüchteten danach. Eine Fahndung durch das Polizeikommissariat Achim und weiterer Dienststellen, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, verlief ergebnislos. Die Feuerwehr Posthausen klärte am Tatort ab, ob durch die Sprengung weiterhin Gefahr für die Einsatzkräfte bestand.

Im Einkaufszentrum Dodenhof in Posthausen ist am Dienstagmorgen ein Geldautomat gesprengt worden.

Am Morgen sicherte die Polizei Spuren am Tatort. Entgegen einer ersten Stellungnahme des Polizeisprechers in unserem Video hat nicht das Landeskriminalamt, sondern die Polizeiinspektion Verden/Osterholz die Ermittlungen übernommen. Mögliche Zeugen können sich dort unter der Telefonnummer 04231/8060 melden.

Auch in Nordrhein-Westfalen hat es in diesem Jahr bereits rund 80 Automatensprengungen gegeben. Das niedersächsische Landeskriminalamt (LKA) vermutet, dass hinter den Taten eine bundesweit agierende Bande von bis zu 200 Kriminellen steckt. Bereits Mitte Dezember 2015 richtete das LKA deswegen eine Sonderkommission ein, die die Taten aufklären soll.

jdw/dpa

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