DFB-Mobil zu Gast an Grundschule Posthausen

„Wichtig, die Kraft und den Mut der Kinder zu fördern“

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Fußballfan Sarah (9).

Posthausen - Als Sarah hörte, dass das DFB-Mobil am Mittwochvormittag an ihrer Schule Station macht, hat sie sich „riesig gefreut“. Sarah ist neun Jahre alt und Schülerin einer dritten Klasse an der Grundschule Posthausen.

Regelmäßig Fußball spielt sie mit ihrem Bruder Jannik. Dafür wird häufig der eigene Garten genutzt. Jannik spielt Fußball sogar im Verein. Sein Club ist der TSV Posthausen. Seine Schwester kommt dort in einer gemischten Mannschaft hin und wieder ebenfalls zum Einsatz: „Wenn Not am Mann ist“, sagt Sarah, die Bayern München und den BVB mag. Werder findet sie doof. Das würde sich aber sofort ändern, wenn Mario Götze oder Marco Reus, ihre Lieblingsspieler, sich entschließen könnten, in Bremen zu kicken. Sarah allerdings hat da wenig Hoffnung – aber dafür gestern jede Menge Spaß an den Trainingseinheiten des DFB-Mobils, die von den lizensierten Trainern Manfred Blank, Lennart Huff und Julian Bäron, Neffe der HSV-Ikone Karsten Bäron, geleitet werden.

Interessierte Zuschauer sind Hermann Intemann und Lothar Scheeper. Im Hauptberuf ist Intemann Hausmeister an der Grundschule Posthausen. Nebenbei trainiert er einmal wöchentlich die Jungenmannschaft der Fußball-AG. Scheeper coacht das noch erfolgreichere Mädchen-Team. Beide passionierten Fußballer erhoffen sich Anregungen vom Einmaleins der Trainingslehre: „Das“, sagt DFB-Trainer Manfred Blank, „ist in Vereinen und Schulen unsere vordringlichste Aufgabe.“ Mit dem DFB-Mobil ist Blank in ganz Niedersachsen unterwegs. Die Fortbildungsmaßnahme für Lehrer und Trainer bietet nur Vorteile: Sie findet immer vor Ort statt; das verhindert die schulische Abwesenheit von Pädagogen und hält den schullogistischen Aufwand gering. Außerdem kann ein Wunschtermin vereinbart werden.

Volle Konzentration auf den gefühlvollen Pass mit der Fußinnenseite...

Das alles ist ganz im Sinn von Hans Heitmann. Er ist Fachleiter Sport an der Grundschule Posthausen. Die hat ein erklärtes Ziel: „Wir möchten gerne eine sportfreundliche Schule werden“, sagt Heitmann. Für eine Zertifizierung braucht es nachgewiesene Aktivitäten. Das DFB-Mobil ist eine davon. „Für uns“, sagt Heitmann, „ist es sehr wichtig, die Beweglichkeit, die Kraft und den Mut der Kinder zu fördern. Genauso wie das Miteinander und ihr Gespür für Fairness.“ Dafür ist kaum etwas besser geeignet als ein Mannschaftssport.

Das DFB-Konzept „Spielen und Bewegen mit und ohne Ball in der Grundschule“ beinhaltet ein Aufwärmprogramm, koordinative Übungsformen in Kleingruppen mit und ohne Ball sowie Laufübungen. Besonders reizvoll für die Schülerinnen und Schüler ist das Abschlussturnier. Sarah war dafür in ein Trikot des WM-Torschützen Mario Götze geschlüpft.

häg

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