Crowdfunding für Bau von Outdoor-Anlage gestartet

Der Traum vom Beachvolleyballfeld in Ottersberg

Planer auf dem Sportplatz
+
Zur Vorbesprechung über die genaue Lage der geplanten Beachvolleyball-Anlage auf dem Sportgelände nahe der Fußballplätze traf sich der Vorstand der TSV-Volleyballabteilung schon im vorigen Herbst.

Ottersberg – „In den vergangenen Jahren haben wir oft von einer eigenen Beachvolleyball-Anlage in Ottersberg geträumt, damit wir auch draußen spielen können“, sagt Jan Enger, Vorsitzender der Volleyballabteilung des TSV Ottersberg. Jetzt rückt der Traum in greifbare Nähe: Über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Wümme-Wieste sammeln die Volleyballer seit Montag Spenden für den Bau von zwei Sandspielfeldern auf dem Sportgelände am Fährwisch.

Wenn viele eine Kleinigkeit geben, kommt eine große Summe heraus – das ist das Prinzip von Crowdfunding, zu deutsch Schwarmfinanzierung. 6800 Euro sollen bis Juli für den Bau der Beachvolleyball-Anlage zusammenkommen – jeder Euro hilft. Die ersten 38 Unterstützer hatten das Spendenbarometer bis Mittwochnachmittag schon auf 1450 Euro hochgeschraubt. Darin enthalten sind bereits die 555 Euro, die die Volksbank selbst aus ihrem Spendentopf beisteuert.

„Mit Hilfe der Spenden können wir eine professionelle Anlage bauen, die zentral und für alle zugänglich im Ort liegen wird“, so Enger. Alle Beachvolleyball-Freunde sollen hier – auch außerhalb der Vereinsnutzung – willkommen sein, und die benachbarten Schulen sollen ausdrücklich zur Nutzung im Rahmen des Sportunterrichts eingeladen werden.

Seit mehr als 35 Jahren ist die Volleyballabteilung des TSV Ottersberg nach eigenen Angaben fester Bestandteil des Sportangebots im Ort: „Wir sind eine Gemeinschaft von mehr als 40 Spielern, die sich dreimal in der Woche in der Sporthalle zum Training treffen.“ Wenn nicht gerade Corona ist, versteht sich. „An warmen Tagen und wenn die Halle geschlossen ist, spielen wir auch gerne draußen und mussten bisher auf Beachvolleyballfelder in der Umgebung ausweichen“, so Enger.

Das soll sich ab diesem Sommer ändern: „Nach langem Suchen und mit Hilfe der Gemeinde haben wir einen geeigneten Platz für eine Beachvolleyball-Anlage gefunden, der zentral im Ort gelegen und an die bestehenden Sportanlagen angebunden ist.“ Dankbar sind die Volleyballer insbesondere für die Unterstützung durch Bürgermeister Tim Willy Weber.

Jetzt hoffen sie auf die Unterstützung ganz vieler Menschen bei der Crowdfunding-Aktion, um das Geld für den Bau der Spielfelder zusammenzubekommen. Für die Spender haben sich die Initiatoren bereits Dankeschön-Aktionen überlegt: Wer eine Summe ab 5 Euro spendet, wird zur Eröffnungsparty eingeladen. Eine Spende ab 50 Euro wird zusätzlich mit der namentlichen Erwähnung auf einer Sponsoren-Tafel am Spielfeldrand gewürdigt. Wer 150 Euro oder mehr spendet – in dieser Kategorie sind vor allem Unternehmen angesprochen – wird außerdem mit seinem Firmenteam zu einem spaßigen Beachvolleyball-Turnier auf der neuen Anlage eingeladen.

Für weitere Informationen steht bei den Volleyballern Morten Jörgensen als Ansprechpartner für das Projekt zur Verfügung. Er ist erreichbar per E-Mail an mjoergensen@web.de oder telefonisch unter 04205 / 315522.  

Das ist der Link zur Online-Spende: https://vb-ww.viele-schaffen-mehr.de/beachvolleyball-anlage-ottersb

Für Beachvolleyball nicht extra an die See fahren zu müssen, wäre schon klasse und soll ab diesem Sommer für die Ottersberger Volleyballer mit einer eigenen Anlage auf dem Sportgelände Fährwisch Wirklichkeit werden.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Meistgelesene Artikel

Die Nerven im Wolfcenter in Dörverden liegen blank: „Das ist ein Sterben auf Raten“

Die Nerven im Wolfcenter in Dörverden liegen blank: „Das ist ein Sterben auf Raten“

Die Nerven im Wolfcenter in Dörverden liegen blank: „Das ist ein Sterben auf Raten“
Nur wenige Gäste sitzen in Achim draußen vor Lokalen

Nur wenige Gäste sitzen in Achim draußen vor Lokalen

Nur wenige Gäste sitzen in Achim draußen vor Lokalen

Kommentare