BÜRGERMEISTERWAHL Christdemokraten wählen Reiner Sterna offiziell zum CDU-Kandidaten

„Danke für 100 Prozent Vertrauen“

Reiner Sterna (links) wählten die Ottersberger Christdemokraten jetzt offiziell zum CDU-Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im April. Der stellvertretende Parteichef Michael Kallhardt gratulierte Sterna zur Nominierung. Foto: Holthusen

Ottersberg - Von Petra Holthusen. „Danke für 100 Prozent Vertrauen – ich freue mich auf einen neuen Job ab dem 1. Juli“, sagte ein zuversichtlicher Reiner Sterna (55) nach seiner Kür zum CDU-Kandidaten für die Neuwahl des hauptamtlichen Bürgermeisters des Fleckens Ottersberg am 26. April. Zur offiziellen Nominierung ihres Wahlbewerbers trafen sich die Ottersberger Christdemokraten am Mittwochabend im Fischerhuder Gasthof Körber.

Von 86 stimmberechtigten CDU-Mitgliedern waren der Einladung 20 gefolgt; dazu gesellten sich rund 15 interessierte Gäste. In geheimer Wahl votierten am Ende alle 20 Stimmberechtigten für Sterna als CDU-Bürgermeisterkandidaten. Parteiintern war der Posthausener konkurrenzlos. Bei der Bürgermeisterwahl im April tritt er gegen den FGBO-Kandidaten Tim Willy Weber an, der auch von SPD und Grünen unterstützt wird.

Vor der offiziellen Abstimmung stellte sich Sterna der Mitgliederversammlung vor. Seit fast 20 Jahren macht er ehrenamtlich Gemeindepolitik, ist gewähltes Mitglied in Ortsrat, Gemeinderat und Kreistag sowie Posthausener Ortsbürgermeister und stellvertretender Landrat. Am 1. Juli würde Sterna gern seinen Beruf Sozialversicherungsfachangestellter gegen den Chefsessel im Ottersberger Rathaus tauschen und die Nachfolge seines Parteikollegen Horst Hofmann als hauptamtlicher Bürgermeister antreten.

Personalführung, Mitarbeitermotivation und das Erreichen von Zielen gehörten für ihn bereits jetzt als leitende Kraft bei der DAK zu den täglichen Herausforderungen, sagte Sterna. Als ehrenamtlicher Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung habe er seit 1993 außerdem zig Ottersberger in den Ruhestand begleitet, so Sterna.

„Wir haben eine wundervolle, sehr schöne Gemeinde, für die es sich einzusetzen lohnt.“ Als Bürgermeister wolle er Bestehendes und Funktionierendes fördern und erhalten, aber auch einiges anders machen: „Ich will die Ottersberger Bürger in den Mittelpunkt meines Handelns stellen – durch offene Kommunikation in Sprechstunden, Informationsjournalen und Diskussionsrunden“, erklärte Sterna. „Luft nach oben“ sehe er bei der Entwicklung von kulturellen Angeboten, Einzelhandel und Gastronomie. Gewerbegebiete müssten zügiger gestaltet und vermarktet, neue Wohnraumkonzepte entworfen werden. Den Bürgerservice im Rathaus will Sterna modernisieren, sodass „man zum Beispiel seinen Personalausweis online beantragen kann“.

Bei der Sanierung des Otterstedter Sees könne man nicht immer nur beraten und beraten, sondern müsse im Frühjahr endlich handeln, meint der CDU-Kandidat und plädiert für die erneute Einbringung des Fällmittels Bentophos. In Sachen Verkehr erklärte Sterna: „Wollen wir wirklich überall 30-km/h-Zonen? Ich sage nein.“

Für seinen Wahlkampf warb der Bürgermeisterkandidat um Unterstützung bei seinen Christdemokraten im Saal. Um mit den Wählern ins Gespräch zu kommen, werde er ab März unter anderem jeden Freitagnachmittag in einer Bäckerei zum Kaffee anzutreffen sein, denn „Kaffeetrinken gehen ist meine Leidenschaft“.

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