Damit aus Wunsch Wirklichkeit wird

Schüler- und Elterninitiative setzt sich bei Gemeinde Ottersberg für Skateranlage ein

Eine Skateranlage am Jugendkulturhaus wünschen sich Ottersberger Jugendliche von der Gemeinde.
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Eine Skateranlage am Jugendkulturhaus wünschen sich Ottersberger Jugendliche von der Gemeinde.

Ottersberg – Eine Gruppe von etwa 20 Kindern und Jugendlichen wünscht sich eine Skateranlage am Jugendkulturhaus am Fährwisch in Ottersberg. Eine Elterninitiative um Sabine Seemann, Sabine Döbler und Roman Schell unterstützt die jungen Leute bei der Verwirklichung der Idee.

Bislang müssen die Eltern ihre skatenden Kinder zur nächsten Anlage nach Verden, Bremen oder Rotenburg bringen. Das bedeutet für Hin- und Rückweg eine Fahrtzeit von mindestens einer Stunde. Und es bleibt den Ottersberger Jugendlichen in der Regel wenig Zeit, die jeweilige Skateranlage zu nutzen.

„Da haben wir uns natürlich gedacht, dass es viel schöner wäre, wenn wir vor Ort in Ottersberg eine Skateranlage hätten“, erklärt Sabine Seemann. Gerade im Bereich des Jugendkulturhauses mit den Sportanlagen in unmittelbarer Nähe sei das ideal, „weil sich hier viele Jugendliche aufhalten“, sagt Roman Schell.

Laut Skaterin Frieda stellen sich die Jugendlichen vor, dass die Anlage ein Treffpunkt wird für alle Teens der verschiedenen Ottersberger Schulen; ein Ort, an dem sie sich ungezwungen austauschen und ins Gespräch kommen können. „Besonders der Punkt, dass die Skateranlage eine Begegnungsstätte wäre, ist uns wichtig“, ergänzt Roman Schell.

Das Jugendkulturhaus begleitet die Initiative nach Angaben von Mitarbeiter Gregor Schöpe im Rahmen seiner Kapazitäten.

Bei regelmäßigen Arbeitstreffen per Videokonferenz haben die Beteiligten das Projekt konkretisiert und eine Präsentation zusammengestellt, die sie an die Fraktionen im Gemeinderat weiterleiten – mit der Bitte, einen Platz und unterstützende Finanzmittel für die Skateranlage zur Verfügung zu stellen. Daneben wollen die künftigen Nutzer durch verschiedene Aktivitäten auch selbst Geld sammeln. „Uns ist es wichtig, die Kinder und Jugendliche an diesem Prozess zu beteiligen, damit ein nachhaltiges Projekt entstehen kann“, betont Sabine Döbler.

Zusammen mit der Kommunalpolitik möchte die Eltern- und Schüleriniaitive „die bestmögliche Lösung entwickeln“.

Um die Ernsthaftigkeit ihres Interesses zu unterstreichen, haben die Jugendlichen auch eine Unterschriftenaktion gestartet. Noch befindet sich das Projekt in der Anfangsphase – weitere Schüler und interessierte Erwachsene können sich einbringen.

Interessierte können per E-Mail an otterskate@web.de Kontakt aufnehmen.  

Von Tobias Woelki

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