„Cladatje“ organisiert 7. Klezmerfest mit drei Live-Bands im „Bergwerk“

Musik, die tanzt und weint

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Gastgeber „Cladatje“ eröffnet das 7. Klezmerfest.

Quelkhorn - Zum 7. Mal lädt die Klezmerband „Cladatje“ aus Ottersberg zum Klezmerfest in den stimmungsvollen Saal des „Bergwerks“ in Quelkhorn ein. Drei Live-Bands mit insgesamt 16 Musikern feiern am Samstag, 27. Februar, ab 20 Uhr gemeinsam mit dem Publikum die Klezmermusik. Als Gastgeber eröffnet „Cladatje“ den Abend, anschließend werden bis zum großen gemeinsamen Finale die beiden Gastbands „Di Chuzpenics“ aus Kiel und „Tralalka“ aus Berlin zu erleben sein.

Der Kartenvorverkauf für das 7. Klezmerfest läuft ab sofort im „Bergwerk“ in Quelkhorn an der Quelkhorner Landstraße 19 und in der Buchhandlung Froben an der Langen Straße 4 in Ottersberg.

„Cladatje“, die Klezmerband aus Ottersberg, bespielt mit ansteckender Lebens- und mitreißender Spielfreude seit mittlerweile 17 Jahren die Bühnen im Land. „Cladatje“ singt stimmungsvolle jiddische Lieder und spielt auch gerne zum Tanz auf. Die Band spielt traditionelle Klezmermusik: Eine Musik, die tanzt und singt, die Freude und Trauer zum Ausdruck bringt. Das Spektrum reicht von melancholischen Stücken bis hin zu wilder Tanzmusik. „Cladatje“ besteht aus den Musikern Till Eversmeier (Geige), Edna Eversmeier (Geige), Kurt Kratzenberg (Gitarre, Mandoline), David Hodgkinson (Akkordeon) und Clive Ford (Kontrabass, Gesang).

„Di Chuzpenics“ aus Kiel singen Lieder über Liebe, Armut und so manchen Tunichtgut und spielen Tänze voll schwelgender Wehmut und schelmischem Übermut. „Klezmer-Musik lebt da, wo Menschen sind – im alten jüdischen Zentrum Krakau ebenso wie im Waschsalon nebenan“, sagen „Di Chuzpenics“ und leben diesen Glauben: Oboe, Geige und Akkordeon sind rasch ausgepackt und geben sich unverstärkt ein Stelldichein mit dem Gesang. So trifft man „Di Chuzpenics“ munter und unbekümmert musizierend auf Parkett und unter Kronleuchtern oder in eine Sofaecke gequetscht zu später Stunde. „Di Chuzpenics“ sind: Martin W. Luth (Gesang), Jule Schwarz (Geige, Gesang), Christine von Bülow (Oboe, Englischhorn, Gesang) und Martin Quetsche (Akkordeon, Gesang).

„Tralalka“ ist eine siebenköpfige Balkankapelle aus Berlin, deren Kern sich im sonnigen Sommer 2010 in Bulgarien kennen lernte. Bereits dort, so erzählt es die von der Band verbreitete Legende, begann man lokale Volkslieder einzusammeln, die nun interpretiert werden. Auf dem gemeinsamen Weg nach Istanbul stand dann schon fest: Daraus sollte eine Band werden. Nur zwei Jahre später erschien die erste Einspielung von „Tralalka“ mit fünf unbekannten Volksliedern, die vom Leben auf dem Dorf handeln und aus Ländern wie Georgien, Kroatien, Polen und Bulgarien stammen, wo die Band ihren Anfang nahm. „Tralalka“ vermeidet geschickt Klischees, indem die Band einerseits althergebrachtes Liedgut verarbeitet, dieses aber andererseits mit einem gewissen Chanson-Esprit versetzt. „Tralalka“ besteht aus den Musikern Emma Greenfield (Gesang, Trompete), Petra Nachtmanova (Gesang), Moss Beynon Juckes (Gesang, Violine), Bruno Q. (Gitarre), Sven Bohling (Akkordeon), Balcan (Darbuka, Cajon) und Wukasch Ök-Güller (Bass).

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