Am Bremer Damm in Posthausen entsteht Neubaugebiet mit 33 Bauplätzen

„Bagger marsch“ für Zuwachs

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Die Bagger rollen: Torsten Hoins und Bernd Conrad von der Niedersächsischen Landgesellschaft stellten mit Bürgermeister Horst Hofmann, Ortsbürgermeister Reiner Sterna und Bauamtsleiter Ralf Schack (v.li.) das Posthausener Neubaugebiet am Bremer Damm vor.

Posthausen - Für Posthausens Zuwachs wird der Boden bereitet: Am Bremer Damm auf den Flächen eines aufgegebenen Landwirtschaftsbetriebs haben diese Woche die Erschließungsarbeiten für ein Neubaugebiet mit 33 Baugrundstücken begonnen. Bis Ende September sollen alle Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt und die Baustraße angelegt sein – dann können die ersten Häuslebauer loslegen. Die Nachfrage ist groß.

Mit Erschließung und Vermarktung des Baugebiets Bremer Damm hat die Gemeinde Ottersberg die Niedersächsische Landgesellschaft mbH (NLG) aus Verden beauftragt. Es ist bereits das fünfte Neubaugebiet, das die NLG für den Flecken an den Bauherrn bringt und das NLG-Geschäftsstellenleiter Torsten Hoins und sein Tiefbauingenieur Bernd Conrad gestern gemeinsam mit Bürgermeister Horst Hofmann, Ortsbürgermeister Reiner Sterna und Gemeindebauamtschef Ralf Schack vorstellten.

Zwischen 631 und 1026 Quadratmetern variiert die Größe der 33 voll erschlossenen Baugrundstücke, zwischen 75 und 90 Euro pro Quadratmeter der Kaufpreis, je nach Lage im Gebiet. 34 Kaufinteressenten stehen bei Hoins zu Buche; Montag sollen die Grundstücke zugeteilt, notfalls zugelost werden. Mit 20 bis 25 tatsächlichen Vertragsabschlüssen rechnet Hoins aus Erfahrung. Weitere Grundstücksinteressenten haben also durchaus noch Chancen in dem nachgefragten Baugebiet, das sich telekommunikationstechnisch durch Glasfaserversorgung auszeichnet und lagetechnisch durch seine Nähe zur Autobahn sowie zum Ortskern mit Kindergarten, Schule und Dodenhof.

Die Bauvorschriften in dem Gebiet sind bewusst offen gehalten; möglich sind Einfamilien- und Doppelhäuser mit bis zu 9,50 Metern Firsthöhe – was den Bau auch von Stadtvillen erlaubt, die im Trend liegen.

„Technisch anspruchsvoll“, so Ingenieur Conrad, sind Planung und Erschließung des Gebiets durch eine Besonderheit: eine unterirdisch durchlaufende Gashochdruckleitung. An deren Verlauf wurde die Trassierung der Ringstraße angepasst, so dass die Gastransportleitung aus Sicherheitsgründen künftig unter öffentlichem Straßenraum liegen wird, nicht auf Privatgrundstücken. Im betreffenden Bereich werden alle Bauarbeiten ständig von einem EWE-Mitarbeiter begleitet und überwacht.

Apropos Ringstraße in dem Neubaugebiet: Ortsbürgermeister Sterna nimmt gerne noch Vorschläge von Bürgern für den Straßennamen entgegen.

pee

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