Knappe Entscheidung

André Herzog bleibt Ortsbürgermeister von Ottersberg

Der neue Ortsrat: (v.l.) Neumitglied und stellvertretende Ortsbürgermeisterin Astrid Enger (FGBO), Klaus Rebentisch (CDU), Ortsbürgermeister André Herzog (SPD), Werner Bahrenburg (CDU), Neumitglied Susanne Baumgartner (Die Linke), Annegret Reysen (SPD) und Neumitglied Micha Recklies (Bündnis 90/Die Grünen). Weil Jürgen Baumgartner auf sein Ortsratsmandat verzichtet hatte, rückt Susanne Baumgartner als Zweite auf der Liste nach.
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Der neue Ortsrat: (v.l.) Neumitglied und stellvertretende Ortsbürgermeisterin Astrid Enger (FGBO), Klaus Rebentisch (CDU), Ortsbürgermeister André Herzog (SPD), Werner Bahrenburg (CDU), Neumitglied Susanne Baumgartner (Die Linke), Annegret Reysen (SPD) und Neumitglied Micha Recklies (Bündnis 90/Die Grünen). Weil Jürgen Baumgartner auf sein Ortsratsmandat verzichtet hatte, rückt Susanne Baumgartner als Zweite auf der Liste nach.

Ottersberg – Am Ende hat es doch gereicht: Nachdem Klaus Rebentisch (CDU) sich ebenfalls für das Amt des Ortsbürgermeisters hatte aufstellen lassen, wählten die Mitglieder des Ortsrates Ottersberg am Mittwochabend im Rathaus ihren Favoriten. André Herzog (SPD), der das Amt seit anderthalb Jahren ausfüllt, gewann die Wahl mit hauchdünnem Vorsprung. Mit vier zu drei Stimmen setzte sich Herzog gegenüber Rebentisch in geheimer Abstimmung durch.

Zur Stellvertreterin bestimmte das Gremium Astrid Enger (FGBO). Sie ist neu im Ortsrat und wurde als einzige Kandidatin vorgeschlagen.

Die Zeit, die es kostete, die Wahl unter Leitung des Dienstältesten Werner Bahrenburg zu organisieren, nutzte Herausforderer Rebentisch, um André Herzog einen Rückblick auf seine Amtszeit zu entlocken.

„Es waren anderthalb tolle Jahre“, sagte Herzog, der sich zur Wahl gestellt hatte, als sein Vorgänger Reiner Schnäpp plötzlich verstarb. In das Amt habe sich Herzog zunächst einarbeiten müssen. Corona sei erschwerend hinzugekommen. „Es war nicht einfach, aber es hat sehr viel Spaß gemacht“, zog Herzog Bilanz. So habe er etwa die Liste der Geburtstagsjubilare aus dem Ortskern – „teilweise 20 im Monat“ – selbst abgearbeitet.

Sein Ziel sei es, den Ortsbürgermeister weiter zu stellen. „Je mehr wir zusammenarbeiten, desto besser können wir für Ottersberg was bewegen.“ Er betonte, dass er es schade finde, wenn manche Ortsratsmitglieder sich bei der Durchsicht von Anträgen in Sitzungen zuraunten, ob es denn heute auch etwas Wichtiges zu besprechen gebe. „Wir sollten über den Tellerrand hinausschauen und mehr zusammenarbeiten“, so Herzog.

Es sei wichtig, dass es Menschen gebe, die sich für andere einbringen, erwiderte Klaus Rebentisch. „Aber manchmal hilft die Erfahrung weiter und ich bin schon zuvor zehn Jahre lang Ortsbürgermeister gewesen.“ Er werde eher steuern und Initiativen einbringen, aber sich nicht im Klein-Klein verlieren, versprach Rebentisch.

Herzog wies darauf hin, dass er die Sportplatzsanierung für den TSV Ottersberg in kürzester Zeit auf den Weg gebracht und dafür auch Fördergelder zusammenbekommen habe. „Der Verein war froh, dass sich der Ortsrat sofort drum gekümmert hat.“

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