Adolf Düvelsdorf stellt Unternehmen vor

In Ottersberg wird entwickelt, in der Ukraine produziert

Adolf Düvelsdorf stellte beim Landwirtschaftlichen Verein Hellweger Moor sein auf Agrarmaschinenbau spezialisiertes Unternehmen vor. Foto: woelki
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Adolf Düvelsdorf stellte beim Landwirtschaftlichen Verein Hellweger Moor sein auf Agrarmaschinenbau spezialisiertes Unternehmen vor.

Posthausen - Spannend, was Adolf Düvelsdorf alles in Osteuropa erlebt hat. Was genau, davon erzählte der Seniorchef der im Ottersberger Gewerbegebiet ansässigen Handelsgesellschaft Düvelsdorf, die auf Entwicklung, Fertigung und europaweiten Vertrieb von Agrarmaschinen spezialisiert ist, beim Jahrestreffen des Landwirtschaftlichen Vereins Hellweger Moor in der „Moorhexe“.

Nachdem die Regularien und Wahlen - bei denen unter anderem Vorsitzender Wolfgang Behling im Amt bestätigt wurde - abgehakt waren, schilderte Düvelsdorf vor interessiert lauschenden Landwirten die Entwicklung des traditionsreichen Familienunternehmens mit 20 Beschäftigten am Standort Ottersberg-Bahnhof und 80 Beschäftigen am Produktionsstandort in der Ukraine. „Angefangen hat mein Vater, als er 1949 aus der Kriegsgefangenschaft kam, mit dem Verkauf von Traktoren und dem Entwickeln von Melkpumpen“, schilderte der Unternehmer. In den 70er Jahren trat Adolf Düvelsdorf in die Firma ein, damals noch zu Hause in Posthausen. Der Betrieb entwickelte Melkroboter und Melktechnikanlagen. 

Parallel konzipierte das Unternehmen, inzwischen am Standort in Ottersberg-Bahnhof, Maschinen und Geräte für Landwirtschaft, Kommunen und Industrie. Der Melktechnikbetrieb in Posthausen wurde schließlich verkauft. Die Handelsgesellschaft, die Adolf Düvelsdorf und seine Frau Lore aufbauten und die seit 2018 Sohn Jan leitet, konzentriert sich seit mehreren Jahren auf den Agrarmaschinenbau. Auf der Suche nach einem geeigneten Produktionsstandort führte der Weg Adolf Düvelsdorf über Polen in die Ukraine, genauer in die westlich orientierte Westukraine. In einer größeren Stadt erwarb Düvelsdorf eine mehrere tausend Quadratmeter große Industriehalle, krempelte die Ärmel hoch und richtete dort eine moderne Produktionsstätte mit CNC-Technik ein. Eine weitere Halle kam dazu. Was in der Ukraine hergestellt wird, das wird in Ottersberg entwickelt und vertrieben.  

woe

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