Gesundheitsamt stellte Ansteckungen Ende Juli fest / Betroffene Mitarbeiter inzwischen genesen

Acht Coronafälle in Ottersberger Firma

Ottersberg – Beim Ottersberger Unternehmen Buss, das Lebensmittel verarbeitet und Fertiggerichte produziert, wurden bereits Ende Juli acht Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Das bestätigten jetzt sowohl das Unternehmen als auch das Gesundheitsamt des Landkreises Verden auf Nachfrage.

„Die infizierten Personen sind inzwischen alle genesen, die Quarantäne konnte aufgehoben werden. Aktuell befinden sich noch zwei Kontaktpersonen in Quarantäne“, teilt Ulf Neumann, Pressesprecher des Landkreises Verden, mit.

„Die betroffenen Mitarbeiter sind im Bereich Verpackung beschäftigt und haben sich umgehend in ärztliche Behandlung und in Quarantäne begeben“, schreibt in einer Stellungnahme von Buss der Unternehmenssprecher Christian Wolfram.

Zum weiteren Vorgehen erläutert Wolfram: „In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt haben wir frühzeitig die Kontaktpersonen ermittelt.“ Anschließend seien alle Kontaktpersonen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

„Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen verlief aus Sicht des Gesundheitsamtes sehr kooperativ und professionell“, lobt Landkreis-Sprecher Ulf Neumann.

Auch wenn sich das Ausmaß der Coronainfektionen in dem Betrieb in Grenzen hält, stellt sich natürlich dennoch die Frage, wie es zu den Ansteckungen kommen konnte. Dazu äußerten sich weder das Gesundheitsamt noch das Unternehmen selbst.

Ebenfalls bedeckt hielt sich der Fertiggerichte-Produzent zu der Frage, ob und in welchem Umfang er Mitarbeiter über eine Zeitarbeitsfirma beschäftigt.

Sprecher Christian Wolfram verweist stattdessen auf das Hygienekonzept: „Als Lebensmittelhersteller gelten bei uns – wie in allen Unternehmen innerhalb der Gruppe – schon immer höchste Anforderungen beim Thema Hygiene“, betont er. „Nach dem Aufkommen der Corona-Pandemie haben wir unser Hygienekonzept noch einmal deutlich erweitert und eine Reihe präventiver Maßnahmen eingeleitet, die dazu dienen, die Gesundheit der Mitarbeiter und den Produktionsbetrieb zu schützen“, so Wolfram. Dazu gehöre unter anderem, dass alle Urlaubsrückkehrer auf das Coronavirus getestet würden. Es bestehe außerdem auf dem gesamten Betriebsgelände eine Maskenpflicht, und in besonders sensiblen Bereichen würden die Beschäftigten FFP2-Masken tragen.

Zum Schutzkonzept gehöre außerdem, Corona-Testreihen zu veranlassen. „Insgesamt hat es seit Beginn der vergangenen Woche fünf Testreihen gegeben – zwei wurden durch das Gesundheitsamt durchgeführt, drei in Eigeninitiative von uns“, berichtet Christian Wolfram und ergänzt: „Alle vorliegenden Testergebnisse dieser Woche sind negativ.“ Ungeachtet dessen werde auch in den kommenden Wochen weiterhin engmaschig in den betroffenen Bereichen getestet, so der Buss-Sprecher.

Von Lisa Duncan

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