Spatenstich für geförderten Breitbandausbau

65 Kilometer Glasfaser werden im Nordkreis verlegt

Symbolischer erster Spatenstich zum geförderten Breitbandausbau im Nordkreis: (v.l.) Michael Schröder (Betriebsleiter MS Bauservice Schröder), Anke Ullrich (Projektleiterin MS Bauservice Schröder), Heiko Kruse (E-Werksmeister), Katharina Harder (Prokuristin E-Werk), Tim Willy Weber (Bürgermeister Flecken Ottersberg), Helge Dannat (BIN-Geschäftsführer und E-Werksleiter), André Schubert (Stabsstelle Planung Landkreis Verden), Martin Balkausky (Wirtschaftsförderer Stadt Achim) und Cordula Schröder (Vize-Verwaltungschefin Gemeinde Oyten).
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Symbolischer erster Spatenstich zum geförderten Breitbandausbau im Nordkreis: (v.l.) Michael Schröder (Betriebsleiter MS Bauservice Schröder), Anke Ullrich (Projektleiterin MS Bauservice Schröder), Heiko Kruse (E-Werksmeister), Katharina Harder (Prokuristin E-Werk), Tim Willy Weber (Bürgermeister Flecken Ottersberg), Helge Dannat (BIN-Geschäftsführer und E-Werksleiter), André Schubert (Stabsstelle Planung Landkreis Verden), Martin Balkausky (Wirtschaftsförderer Stadt Achim) und Cordula Schröder (Vize-Verwaltungschefin Gemeinde Oyten).

Fischerhude – Die letzten weißen Flecken bei der Versorgung mit schnellem Internet in den Kommunen Ottersberg, Oyten und Achim sind in naher Zukunft Geschichte. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich startete am Dienstagvormittag in Fischerhude die Mission „Breitbandausbau Weiße Flecken 2020“.

Mithilfe einer Bundesförderung will der Landkreis Verden allen verbliebenen Haushalten mit Bandbreiten unter 30 Mbit/s einen leistungsstarken Anschluss mit Glasfaser bis ins Haus (FTTH) ermöglichen. Den Auftrag für den Ausbau im nördlichen Kreisgebiet erhielt die kommunale Gesellschaft Breitband Innovationen Nord (BIN) aus Ottersberg, die nun in Kooperation mit dem gemeindeeigenen Elektrizitätswerk Ottersberg (EWO) insgesamt 294 Haushalte anschließen soll.

Zum offiziellen Startschuss trafen sich nun Vertreter der drei Nordkreisgemeinden und des beauftragten Tiefbauunternehmens zusammen mit André Schubert von der Stabsstelle Planung des Landkreises und Helge Dannat, Geschäftsführer der BIN und Chef des E-Werks, in Fischerhude. Anerkennung gab’s von Stefan Molkentin vom Berliner Unternehmen AteneKom, das die Fördermittel des Bundes verwaltet. Molkentin lobte das zügige, zielstrebige Verfahren innerhalb des Landkreises: „Die zwei Jahre, die das hier nur gedauert hat, sind Rekord.“

Für den geförderten Breitbandausbau haben die Städte und Gemeinden im Vorfeld mit dem Landkreis Verden eine Zweckvereinbarung abgeschlossen. Um die Beseitigung der sogenannten weißen Flecken und eine flächendeckende Versorgung mit hohen Datenübertragungsgeschwindigkeiten auch in abgelegeneren Bereichen kümmert sich nun die Gesellschaft Breitband Innovationen Nord als kommunaler Eigenbetrieb des Fleckens Ottersberg.

Nach Angaben der BIN beinhaltet das Projekt ein finanzielles Volumen von mehr als 2,4 Millionen Euro. Die Arbeiten sind gestartet und enden voraussichtlich im Februar 2023. Der Bund beteiligt sich an den Kosten mit mehr als 1,19 Millionen Euro, das Land mit rund 596.000 Euro. Neben den Eigenanteilen der drei Kommunen, die zwischen 97.000 Euro und 154.000 Euro liegen, fördert der Landkreis die Maßnahme mit mehr als 246.000 Euro.

Der Auftrag für die Erdarbeiten ging an das Tiefbauunternehmen MS Bauservice Schröder aus Kirchlinteln.

Wenn im Frühjahr 2023 die geplanten 65 Kilometer Glasfaser verlegt sind, sind unter anderem Schanzendorf im Flecken Ottersberg, Schwagerdorf, Lindheim, Bassener Kamp, Klein Hollen, Teile von Oyterdamm und Meyerdamm in der Gemeinde Oyten, die Gebiete Achimer Fuhrenkamp und Ueserdicken in der Stadt Achim sowie vereinzelte Adressen im gesamten Nordkreis mit schnellem Internet versorgt – und außerdem auch die Grundschule Fischerhude mit ihrer Außenstelle Otterstedt, die Grundschule Posthausen und die Freie Rudolf-Steiner-Schule in Ottersberg.

Das Wichtigste aus dem Landkreis Verden: Immer samstags um 7:30 Uhr in Ihr Mail-Postfach – jetzt kostenlos anmelden.

Neben Helge Dannat, der als BIN-Geschäftsführer und E-Werksleiter für die Koordination des Projekts zuständig ist, freute sich auch Ottersbergs Bürgermeister Tim Willy Weber über den geförderten Glasfaserausbau: Schnelles Internet sei heute ein entscheidender Standortfaktor bei der Wahl des Wohn- und Arbeitsortes, betonte Weber. Das Projekt bedeute somit eine Stärkung für die Region. Auch Achims Wirtschaftsförderer Martin Balkausky und Oytens Vize-Verwaltungschefin Cordula Schröder betonten die Notwendigkeit von schnellen Datenautobahnen für die Kommunen.

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