Ikeo-Akteure pflanzen Bäume

5.000 neue Klimahelfer in der Surheide

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Im dichten Nebel war der Pflanzbeginn eher ungemütlich, aber später kam die Sonne raus.

Quelkhorn - Der Ausspruch von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ hat für den Verein Ikeo (Initiative klimafreundliche Energieversorgung Ottersberg) sozusagen verpflichtenden Charakter. In ihrem Wirken für den Klimaschutz griffen Ikeo-Mitglieder und weitere interessierte Bürger am Samstag zum Spaten und setzten im Zuge der Baumpflanzaktion „aufBäumen fürs Klima“ den ersten Teil von insgesamt 5.000 jungen Eichen, Buchen und heimischen Sträuchern wie Haselnuss und Sanddorn auf einem gemeindeeigenen 4.300-Quadratmeter-Grundstück in der Quelkhorner Surheide.

Betreut von Udo Papenheim von der Bezirksförsterei Verden, der mit einem exakten Plan für die professionelle Pflanzung sorgte, wurden die Jungbäume und Sträucher in den vorgeschriebenen Abständen gesetzt. Eine ausgewogene Mischung von Buchen und Eichen, die Randbepflanzung ebenfalls gemischt, soll den Waldbestand in der Surheide erweitern und erhalten. Denn Bäume nehmen klimaschädliche Gase aus der Atmosphäre und geben Sauerstoff ab.

Bereits zum dritten Mal ruft Ikeo zum „aufBäumen fürs Klima“ auf. „Diesmal haben wir den Boden vorher mit einem Streifpflug vorbereiten lassen. Man würde sonst mit dem Spaten gar nicht in den Boden kommen“, sagte Bernhard Schorn vom Ikeo-Vorstand. Zwar stand das Wasser in den Pflanzreihen, aber ausgerüstet mit Gummistiefeln war das für die Natur- und Klimaschützer kein Problem.

Finanzierung aus eigenen Mitteln

Wie Udo Papenheim berichtete, wurden die jungen Eichen aus der Saat von Stieleichen aus dem Kreuzbuchen-Wald in Ottersberg gezogen. Seit einigen Jahren schon werde dort für die Nachzucht geerntet, um zwei Jahre später junge Setzlinge für die Aufzucht zu haben, die mit einer stattlichen Größe von immerhin 60 bis 70 Zentimetern gute Startmöglichkeiten hätten. In 20 Jahren würden die Pflanzungen dann selektiert – also zu dicht stehende Bäume geerntet und einer Verwendung zugeführt.

„Wir finanzieren alles aus eigenen Mitteln, die sich aus Spenden und Mitgliederbeiträgen zusammentragen“, sagte Bernhard Schorn. Am kommenden Samstag soll die Pflanzung An der Weide in Quelkhorn fortgesetzt werden. Helfer sind in der Zeit von 10 bis 15 Uhr herzlich willkommen. Ein eigener Spaten ist unverzichtbar. - kr

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