„Behnken´s Glücksreisen“ seit 25 Jahren

Oslo zum Jubiläum genossen

Langwedel - (jw) „Am Anfang haben wir mal gesagt, alle zwei Jahre. Ist dann doch jedes Jahr draus geworden“, erinnert sich Henrika Behnken. Weil das so gekommen ist, und das auch noch ohne Unterbrechung, können Handballer des MTV Langwedel jetzt auf ein doch eher seltenes Jubiläum zurückblicken: Seit 1984, seit dem Abschied vom aktiven Handball, gehen die Männer jedes Jahr für eine Woche auf Tour. Mit ihren Frauen.

„Eine super Kameradschaft, eine zusammengeschweißte Truppe“ ist dabei unterwegs, hat Johann Behnken als einen Grund für die lange Reisetätigkeit erkannt. Ein weiterer Grund könnte auch der sein, dass die Behnkens sich seit einem Vierteljahrhundert bereit finden, immer wieder eine Tour zu organisieren... Seit 25 Jahren bestellt man sich den Bus beim Reisedienst Wrede in Blender. „Immer ein großer Bus. Auch wenn der nicht ganz voll wird. Ein bisschen Komfort muss sein.“

Angefangen hat alles mal mit einer Paddeltour. Aber dann standen auch schon große Ziele auf dem Programm: Paris, Wien, Budapest, Danzig, Stockholm, Prag, Amsterdam, Brüssel, Oslo, Helsinki, Petersburg, London, Dublin, Edinburgh, Zürich. Oder die Fahrt durch die Toskana nach Rom.

„Die Hauptstadt Italiens mit dem Vatikan – eine unvergessene Reise“, erinnert sich Johann Behnken. Oder St. Petersburg. Der Kontrast war nicht eingeplant, aber unübersehbar: Imposante Gebäude, Paläste, Kirchen auf der einen Seite, große Armut und Trostlosigkeit auf der anderen.

Die Skandinavien-Rundfahrten mit den Fährüberfahrten, Schottland und eine Whiskeybrennerei, die Gastfreundlichkeit in Irland, das reiche kulturelle Erbe, das man zu sehen bekam. Drei Fahrten gingen nach Polen. Danzig, Marienburg, Wolfsschanze, Masuren (2008) sind da nur ein paar Stichpunkte. So vieles in Europa hat man gesehen. Irgendwann kam einer aus der munteren Truppe mit einem Schild zum Reisestart: „Behnken‘s Glücksreisen“.

Die Ehepaare Hans-Hermann Beckmann, Ilse und Walter Behrmann, Ilse und Karl Nolte und natürlich Henrika und Johann Behnken hatten das Glück, an allen 25 Fahrten teilnehmen zu können.

Mit der Jubiläumsfahrt, die in diesem Jahr noch einmal nach Oslo ging, sollte eigentlich Schluss sein. Doch die Reisetruppe „ermunterte“ die Behnkens, doch noch ein paar Touren zu organisieren. Die werden aber wohl etwas kürzer ausfallen müssen. Man wird ja nicht jünger, und was viel wichtiger ist: Reisen wird in diesen Krisenzeiten auch und gerade in Europa nicht billiger.

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