Erste Kreisel-Planung lässt Ottersberger Busbahnhof und Schule außer Acht

„Noch nicht das letzte Wort“

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Wo der Damm in Grüne und Lange Straße mündet, soll ein Mini-Kreisel gebaut werden. Ein erster Entwurf liegt vor.

Ottersberg - Die Planungen für den Bau eines Mini-Kreisels im Einmündungsbereich Grüne Straße / Am Damm / Lange Straße gehen voran – in langsamen Schritten.

In der Sitzung des Ortsrates Ottersberg am Montagabend im Rathaussaal stellte der beauftragte Planer Markus Ernst einen ersten Entwurf vor, der sich allerdings als überarbeitungsbedürftig herausstellte, besonders in Richtung Busbahnhof. Ernst erklärte, der Kreisel werde einen Radius von 20 Metern haben, wobei der Innenradius von acht Metern überfahrbar sei. In jeder Richtung sollen Fahrbahnteiler eingerichtet werden. In Absprache mit dem Straßenbauamt müsse die Einfahrt zum Biomarkt gegenüber der Straße Am Damm verlegt und müssten die Parkplätze neu angeordnet werden. Als der Planer ausführte, Autofahrer dürften künftig von der Straße Am Vie nicht mehr nach links in die Lange Straße abbiegen, sondern müssten erst nach rechts und durch den Kreisel fahren, stutzte nicht nur der Ortsrat, sondern äußerten auch zahlreiche Besucher Unmut. „Bei dieser Planung fahren doch viele von der Straße Am Vie über den Busbahnhof in die Lange Straße. Damit provoziert man ein Gefahrenpotenzial für Busfahrgäste und Schüler“, sagte Hannah Schwarz-Kaschke. „Und wie soll der Bus fahren, der am Busbahnhof hält und in Richtung Fischerhude weiterfährt?“, fragte ein Anwohner. Darauf wusste der Planer keine Antwort, weil er den Busbahnhof und das Schulzentrum in seinen Überlegungen gar nicht berücksichtigt hatte. Der Planer wirkte ratlos und vermittelte den Eindruck, als kenne er die Situation vor Ort gar nicht.

„Wir sehen nun einen ersten Lösungsansatz. Aber die Planung muss noch überdacht werden“, sagte Ortsbürgermeister Klaus Rebentisch (CDU). „Das ist noch nicht das letzte Wort, sondern ein Entwurf nach Vorgaben des Straßenbauamtes“, erklärte Bauamtsleiter Ralf Schack. Das Thema wird im Bauausschuss im April weiter behandelt.

Beendet ist jetzt das planungsrechtliche Bauleitverfahren für das Gesundheitszentrum auf der Wiese am Damm. „In zwei bis vier Wochen soll der Bauantrag gestellt werden. Bis März 2014 planen die Eigentümer den Bau fertigzustellen“, informierte Bauamtsleiter Schack. Um Zuschüsse der EU und des Landes zu erhalten, würden zwei Gesellschaften gegründet. „Wir gehen von vier bis fünf Eigentümern des Gebäudes mit sechs bis acht Nutzungen aus, darunter die Ärzte Hofinga, Menke und Rüggeberg“, ergänzte Ortsbürgermeister Rebentisch. · woe

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