Polizei: „Alltagsgeschäft“ zur Jahreswende / Randalierer an Mutter übergeben

Nicht ohne Streit und Feuer

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Mittlerweile schon fast Tradition: Die mitternächtliche Kostüm-Polonaise rund um den Landesstraßen-Verkehrskreisel beim Hotel Gieschen. ·

Achim - Es sei das gewohnte „Alltagsgeschäft“ zur Jahreswende angefallen, hieß es gestern zusammenfassen aus dem Achimer Polizei-Kommissariat .

Das heißt, Streitigkeiten und handfeste Auseinandersetzungen blieben zwar nicht aus, doch besonders gravierende Zwischenfälle gab es nicht.

Kurz nach Mitternacht am Neujahrstag hatten allerdings Zeugen beobachtet, wie ein Jugendlicher mehrere Glaselemente am Eingang zur Tiefgarage der Marktpassage in der Innenstadt zertrat. Die Zeugen verfolgten den 16-jährigen Achimer bis in die Fußgängerzone. Dort kamen sie an einer Funkstreifenbesatzung vorbei und informierten diese. Die Polizisten sprachen den erheblich alkoholisierten Jugendlichen an und nahmen die Personalien anhand mündlicher Angaben auf, da er keine Ausweispapiere bei sich führte.

Schon während des Gesprächs wurde der 16-Jährige von seinen Freunden aber mit einem anderen Vornamen angeredet und daraufhin zur näheren Klärung von den Beamten mit zur Wache genommen. Nachdem dort die wahre Identität festgestellt war, wurde der junge Mann seiner Mutter übergeben. Ihm drohen Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Angabe falscher Personalien.

Die Feuerwehren der Stadt mussten zu kleineren Bränden ausrücken, die meistens durch Feuerwerkskörper ausgelöst worden waren. Papierkörbe, Müllcontainer oder auch Hecken standen in Flammen. An der Uphuser Heerstraße war fälschlicherweise ein Gebäudebrand gemeldet worden, und vor einer Garage an der dortigen Dorfstraße galt es, brennende Lebensbäume abzulöschen.

In Achim gab es zwei, in Baden vier Feuerwehr-Einsätze. Die Bierdener Feuerwehr war nur einmal gefordert.

Ansonsten wurde ohne größere Zwischenfälle ins neue Jahr hinein gefeiert. Während sich der Ansturm zum Bibliotheksplatz gegen Mitternacht mit gut 100 Beteiligten sehr in Grenzen hielt, war die Party gleich daneben im Restaurant-Bistro „Atrium“ schon seit Tagen ausgebucht.

Auch in weiteren Lokalen der Stadt gab es Feiern und Tanz am warmen Silvestertag 2012 mit Temperaturgraden bis in den zweistelligen Bereich. · la

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